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Nikkei, Topix, CSI-300Japanische Börsen gehen vor Nvidia-Zahlen in Deckung

Märkte in China steigen hingegen leicht. Die Rückkehr des designierten US-Präsidenten Donald Trump bremst die Zinssenkungen der chinesischen Zentralbank. 20.11.2024 - 05:52 Uhr Artikel anhören
Die Märkte in Asien starteten uneinheitlich. Foto: AP

Shanghai, Tokio. Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich am Mittwoch vor den nach US-Börsenschluss mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des KI-Chip-Spezialisten Nvidia zurückhaltend. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,5 Prozent auf 38.226 Punkte nach, der breiter gefasste Topix notierte 0,5 Prozent tiefer bei 2695 Punkten.

Die Börse in Shanghai gewann 0,6 Prozent auf 3364 Stellen. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen stieg um 0,3 Prozent auf 3987 Punkte. Zuvor hatte die chinesische Zentralbank die Leitzinsen wie erwartet unverändert gelassen.

Bei den Einzelwerten gaben die wichtigsten japanischen Chipwerte nach, obwohl ihre US-Pendants am Dienstag zugelegt und Nasdaq und S&P 500 in die Höhe getrieben hatten. Tokyo Electron fiel um 1,1 Prozent und belastete damit den Nikkei am stärksten, während der Chiptest-Hersteller Advantest, der Nvidia zu seinen Kunden zählt, um 0,8 Prozent nachgab. Der auf Künstliche Intelligenz (KI) fokussierte Start-up-Investor SoftBank gab 0,3 Prozent ab.

„Es gibt einige Risiken und Befürchtungen, dass Nvidias Prognose enttäuschen könnte“, sagte Kyle Rodda, Analyst bei Capital.com. „Das entscheidende Detail ist die Nachfrage nach Chips im nächsten Quartal.“ Die Aktien von Nvidia, dem wertvollsten Unternehmen der Welt, werden oft als Barometer für die Entwicklung des Technologiesektors in Richtung KI angesehen.

Die Rohstoffmärkte setzten ihre leichten Gewinne vom Vortag fort. Rohöl der Nordseesorte Brent stagnierte bei 73,28 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Öl der Sorte WTI notierte 0,2 Prozent fester bei 69,50 Dollar.

Japans Exporte legen zu

Japans Exporte sind im Oktober überraschend stark gestiegen, doch die Aussicht auf mögliche neue US-Zölle trübt die Aussichten. Die Ausfuhren legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent zu, wie das Finanzministerium am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 2,2 Prozent gerechnet. Zum Wachstum trug vor allem die Nachfrage nach Chipausrüstung aus China bei. Die Ausfuhren in die Volksrepublik legten um 1,5 Prozent zu. Gleichzeitig stiegen die Importe um 0,4 Prozent, was zu einem Handelsdefizit von 461,2 Milliarden Yen führte.

Allerdings sorgen sich japanische Unternehmen um mögliche neue Strafzölle unter dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump. „Ein vorgeschlagener Zoll von zehn Prozent auf alle US-Importe könnte Japans Bruttoinlandsprodukt um 0,13 Prozent senken“, sagte Shunsuke Kobayashi von Mizuho Securities.

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In Japan mehren sich die Anzeichen für eine Erholung der Binnennachfrage. Die letzte Woche veröffentlichten BIP-Daten für das Juli-September-Quartal zeigten einen unerwartet starken Anstieg des privaten Konsums, der durch steigende Löhne unterstützt wurde. Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, sagte am Montag, dass die Wirtschaft auf dem Weg zu einer nachhaltigen lohngetriebenen Inflation sei, was die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung bereits im nächsten Monat offen lasse.

rtr
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