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Pablo Hernandez de CosSpaniens Notenbankchef: Kerninflation wird das gesamte Jahr lang hoch bleiben

Die Gesamtinflation ist rückläufig, doch die hohe Kerninflation besorgt die Währungshüter. Spaniens Notenbankchef lässt die Tür für weitere Zinsschritte offen. 10.04.2023 - 19:41 Uhr Artikel anhören

Hebt die EZB die Zinsen im Mai erneut an?

Foto: Bloomberg

Madrid. Die Kerninflation in der Euro-Zone wird nach Einschätzung des spanischen Notenbankchefs Pablo Hernandez de Cos auch im weiteren Jahresverlauf hoch bleiben. Daher müsse die Entwicklung genau beobachtet werden, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Montag in Washington. Mit seinen Äußerungen ließ er die Tür für weitere Zinserhöhungen der EZB offen.

Die EZB hat im Kampf gegen die hohe Inflation die Zinsen seit Juli sechs Mal in Folge hochgesetzt – zuletzt Mitte März um 0,50 Prozentpunkte. Der Einlagensatz, den Banken für das Parken überschüssiger Gelder von der Notenbank erhalten, liegt damit bei 3,0 Prozent. Für die Zins-Sitzung der EZB am 4. Mai wird fest mit einer Anhebung um weitere 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Ein nochmaliger Schritt dieser Größe wird im Sommer erwartet.

Die Inflation ist dank sinkender Energiepreise zwar im März von 8,5 auf 6,9 Prozent gesunken. Die Kerninflation, in der die schwankungsreichen Energie- und Lebensmittelpreise ausgeklammert sind, war im März aber den vierten Monat in Folge auf nun 5,7 Prozent gestiegen.

rtr
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