Geldanlage: Mehr als sechs Prozent Rendite – welche Immobilien jetzt lohnen
München. Diese Untersuchung dürfte Anleger am Immobilienmarkt überraschen: Die höchsten Renditen lassen sich im Moment nicht mit Wohnungen, Büros oder Logistikobjekten erzielen, sondern mit Produktionsimmobilien.
Wer auf Hallen für das verarbeitende Gewerbe setzt, kann bei einer Haltedauer von zehn Jahren im Schnitt eine wahrscheinliche interne Verzinsung (IRR) von 6,14 Prozent pro Jahr erreichen.
Das ist das Ergebnis der neuesten „Fünf-Prozent-Studie“, die der Immobilienberater Bulwiengesa seit 2015 gemeinsam mit der Wirtschaftskanzlei Advant Beiten erstellt. Fünf Prozent deswegen, weil es sich dabei um das klassische Anlageziel von Investoren handelt.
Seit der ersten Erhebung vor einem Jahrzehnt hat sich der Markt deutlich verändert: „Wo damals noch relativ einheitliche Renditeerwartungen herrschten, erleben wir heute eine ausgeprägte Differenzierung zwischen Assetklassen, Standorten und Risikoklassen“, sagt Sven Carstensen, Vorstand bei Bulwiengesa.
Als das Wohnsegment gefragt war, gab es beispielsweise am Büromarkt und im Einzelhandel einen Überhang von schwer vermietbaren Objekten. Inzwischen zeigen sich auch innerhalb der Segmente spürbare Veränderungen.
Das sind nach den Aussagen der Investoren die derzeit interessantesten Immobilienkategorien: