Immobilien in Bonn: Diese Viertel sind trotz Trendwende sehr gefragt
Die Nachfrage nach Wohnraum in der Bundesstadt ist ungebrochen.
Foto: Photodisc/Getty ImagesBonn. Anett Barsch ist den Umständen entsprechend zufrieden, was in diesen Zeiten schon viel wert ist. Die Leiterin der Projektentwicklung bei Swiss Life Asset Managers in Deutschland verantwortet in Bonn das Projekt Constance an der Poppelsdorfer Allee, benannt nach der Geliebten von Erzbischof und Kurfürst Joseph Clemens von Bayern, dem Erbauer des Poppelsdorfer Schlosses. Mit Quadratmeterpreisen von teils mehr als 10.000 Euro ist es eines der teuersten Neubauvorhaben der Stadt, in bester Lage in der Nähe des Bahnhofs und mit vielen Gründerzeithäusern in der Umgebung.
Auch Barsch wurde von dem starken Zinsanstieg und den gestiegenen Baukosten kalt erwischt, über alle Standorte hinweg hat sich die Vertriebsgeschwindigkeit der Eigentumswohnungen halbiert, berichtet sie. Während sie bei einem vergleichbaren Projekt in Köln aber beispielsweise davon ausgeht, bei Fertigstellung nicht alle Wohnungen verkauft zu bekommen, ist sie in Bonn optimistisch, obwohl es auch dort enorme Einbrüche gegeben hat: „Wir hatten zum Glück einen hohen Vorvertriebsstand und gehen davon aus, dass wir bis zur Fertigstellung alle Wohnungen verkauft bekommen.“