Immobilien: Das Vermächtnis eines Milliardärs prägt Münchens Bauprojekte
München. Er gilt als umweltfreundlich und nachhaltig: der Holzbau. Der Baustoff hat längst die Nische verlassen und kommt zunehmend auch bei Bürogebäuden zum Einsatz. Doch meist nutzen die Bauherren für tragende Elemente wie Treppenhäuser oder Sockelgeschosse weiterhin Stahlbeton.
So weisen laut „Deutschem Architektenblatt“ inzwischen 23,4 Prozent der im Jahr 2023 in Deutschland erfassten Büro-, Verwaltungs- und Geschäftsgebäude zwar eine Holzbauquote auf. Doch bei nur zwei Prozent wird primär Holz verwendet. Dabei könnte der Baustoff auch eine Chance auf dem angeschlagenen Markt für Büroimmobilien bieten.
Das jedenfalls zeigt ein neues Bürogebäude in Oberhaching bei München, das fast vollständig aus Holz besteht. Das „Woodstocx“ genannte Gebäude ist das erste von mehreren geplanten Bauprojekten, die die Büro- und Wohnwelt der bayerischen Landeshauptstadt in den nächsten Jahren verändern sollen – was auch einem verstorbenen deutschen Firmentycoon zu verdanken ist.