Immobilien: Wo in Deutschland Käufer die höchsten Häuserpreise zahlen
Die Nähe zur Metropole ist für die Immobilienpreise entscheidend.
Foto: imago images/imagebrokerFrankfurt. Wer eine Wohnung kaufen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Die Immobilienpreise in Deutschland steigen und steigen. Viele Immobilienkäufer stoßen dadurch an ihre finanziellen Grenzen. Doch wie viel die Traum-Immobilie kostet, ist regional höchst unterschiedlich.
Die Lage bestimmt die Nachfrage und diese schließlich den Immobilienpreis. Wohnungen und Häuser mit schlechter Anbindung und Infrastruktur auf dem Land haben es schwer, mit großen Metropolen und Ballungsgebieten mitzuhalten. Doch welcher Landkreis ist besonders gefragt? Wo werden die höchsten Offerten aufgerufen? Und welche Regionen sind noch verhältnismäßig preiswert?
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Neue Zahlen des Immobilienportals Immowelt, die an diesem Donnerstag vorgelegt wurden, geben auf diese Fragen eine neue Antwort. Ausgewertet hat der Immobilienspezialist die Angebotspreise in insgesamt 392 deutschen Stadt- und Landkreisen. Ein Ergebnis: Die neun teuersten Stadt- und Landkreise sind in einer einzigen Region zu finden – sie liegen allesamt in Oberbayern.
Am kostspieligsten ist es demnach im Landkreis Miesbach, wo Immobilienkäufer im Median 1,45 Millionen Euro für ein Haus bezahlen müssen. Die Region um den Tegernsee ist eine der exklusivsten Wohngegenden in Deutschland – und ruft damit noch höhere Preise als die Stadt München auf, wo der Durchschnittspreis bei 1,35 Millionen Euro liegt.