Immobilien: Wo Käufer Geld und günstige Kredite kriegen
Neben Wohnraum für Familien will der Bund auch die Energiewende fördern.
Foto: dpaEin Zinssatz von 0,01 Prozent. Das klingt in Zeiten, in denen Baugeld mit zehn Jahren Zinsbindung eher eine vier als eine drei vor dem Komma hat, zu schön, um wahr zu sein. Aber es gibt Menschen, die sich zu diesen Konditionen bis zu 240.000 Euro bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) leihen können.
Förderberechtigt sind Familien mit einem Einkommen von bis zu 60.000 Euro pro Jahr. Für jedes Kind soll sich die Grenze um 10.000 Euro nach oben verschieben. Aber die Förderkredite gibt es nicht geschenkt, die Familien müssen Wohneigentum der Energieeffizienzklasse 40 bauen oder kaufen. Solche Immobilien sind teuer oder im Bestand kaum vorhanden. Und die Einkommensgrenzen sind sehr eng gezogen.
Alle, die nicht in dieses Förderschema passen müssen ihren Kopf nicht in den Sand stecken, denn die Bundesländer haben viele Fördertöpfe, die für Familien und Menschen, die ihr Eigenheim energetisch sanieren wollen, einen Blick wert sind.
Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg bietet die L-Bank im Rahmen der Landeswohnraumförderung die „Z-15-Darlehen“. Mit ihnen werden junge, einkommensschwächere Familien mit Kindern beim Erwerb eines Eigenheims in Baden-Württemberg mit einem zinsverbilligten Darlehen unterstützt. Für den Neubau ist als Standard das Effizienzhaus 55 vorgeschrieben. Wer eine Immobilie aus dem Bestand kauft, muss keine Energieeffizienzklasse beachten. Alle Details gibt es bei der L-Bank.