Immobilienbranche: Hohe Kosten und fehlende Experten bremsen die Digitalisierung
Düsseldorf. Fehlende personelle Ressourcen und eine schlechte Datenqualität bleiben die größten Probleme bei der Digitalisierung der Immobilienbranche. Das bestätigt die zehnte Digitalisierungsstudie des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) und der Strategieberatung EY Parthenon. Damit haben sich die Hemmnisse kaum verändert. Wie in der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2024 nannten mehr als 70 Prozent der rund 150 Befragten aus der Branche diese Punkte an erster und zweiter Stelle.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) nimmt zu. Zwei Drittel streben an, innerhalb der kommenden fünf Jahre KI-Anwendungen umzusetzen. 2024 waren es 54 Prozent. Um KI umfassend zu nutzen, müsse das Datenmanagement konsequent professionalisiert werden, sagte Lars Scheidecker, Partner bei EY Parthenon.
Ein Data Lifecycle Management, das strukturierte Erfassen und Nutzen von Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes, halten 71 Prozent der befragten Unternehmen für relevant, 61 möchten es aufbauen. Doch auch hier gibt es Hürden: 70 Prozent nannten die hohen Kosten, 66 Prozent technologische Einschränkungen und 62 Prozent den Fachkräftemangel.