Photovoltaik: Was für die Versicherung Ihrer Solaranlage wichtig ist
- Eine Versicherung für die Solaranlage auf dem Dach ist keine Pflicht, kann aber sinnvoll sein.
- Eigentümer können den Schutz in die Gebäudeversicherung einschließen oder über einen separaten Vertrag regeln.
- Dabei sollten sie einige Punkte beachten.
Berlin. Eine Photovoltaikanlage muss einiges aushalten. Schließlich sind die Module unter freiem Himmel nicht nur der Sonne, sondern auch Sturm, Hagel und Schnee ausgesetzt. Ärgerlich, wenn die teure Technik dann beschädigt wird – etwa durch ein Unwetter. Harriet Roll in Prenzlau ist genau das passiert: Der Solaranlage auf ihrem Carport wurde vermutlich ein Blitzeinschlag in der Nähe zum Verhängnis. Er führte zu einer Überspannung am Überwachungssystem der Anlage.
Das Ergebnis: ein Schaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Doch Harriet Roll hatte vorgesorgt und eine Versicherung für Ihre Photovoltaikanlage abgeschlossen. Nachdem ein Monteur den Schaden begutachtet hatte, übernahm diese die Kosten für die Reparatur.
Pflicht ist eine solche Absicherung nicht, sinnvoll kann sie trotzdem sein. Wie häufig Schäden an Photovoltaikanlagen auftreten, veröffentlichen die Versicherungsunternehmen nicht. Auch wer keinen Schutz für seine Solaranlage abschließen möchte, muss in der Regel die für die Immobilie zuständige Gebäudeversicherung informieren.
Die Versicherung für die Photovoltaikanlage deckt verschiedene Schäden ab
Photovoltaikanlagen lassen sich gegen verschiedenste Schäden versichern. Neben Feuer, Überspannung, Sturm, Hagel und Überschwemmung ist es möglich, weitere Risiken einzuschließen. Dazu zählen je nach Versicherungsvertrag Diebstahl, Sabotage und Tiere, die Kabel anknabbern, aber auch Materialfehler, Montagemängel und eigene Malheure bei der Bedienung, durch die die Anlage Schaden nimmt. Versichert sind in der Regel alle Komponenten der Anlage – von den Modulen auf dem Dach über die Elektroinstallation bis zum Stromzähler.