Intelligente Gebäude: Wie Künstliche Intelligenz das Wohnen der Zukunft verändert
Vernetzte Gebäude: Moderne Immobilien lassen sich bereits heute durch Künstliche Intelligenz steuern. Noch ist das Segment aber ein Nischenmarkt.
Foto: obsFrankfurt. Die Schranke der Tiefgarage öffnet sich wie von Geisterhand, als das autonome Auto den mit Sensoren gespickten Weg in die Tiefe fährt. Die Überwachungskameras haben den Wagen schon bei der Einfahrt erkannt – und die Künstliche Intelligenz, die das gesamte Gebäude steuert, das Signal zum Öffnen gegeben.
Auch die Fahrstuhltür zum Büro in der siebten Etage geht auf, ohne dass man sich identifizieren muss: Ein Stimmsensor sowie ein Iris-Scan reichen, um das System zu aktivieren.
An dem Schreibtisch hat die KI inzwischen das elektrochrom beschichtete Fenster leicht verdunkelt, die Terminerinnerungen für den Vormittag auf den Laptop-Bildschirm geschickt und die Heizungstemperatur auf angenehme 21 Grad gestellt, während eine Drohne die letzten Krümel vom Arbeitsplatz saugt.
Willkommen in der digitalen Immobilienzukunft. Willkommen in der Welt der durch KI vernetzten Smart Buildings. Noch ist das ein fiktives Beispiel. Sprachassistenten, vernetzte Sensoren und smarte Technologien finden sich bisher in Deutschland beim Wohnen und Arbeiten nur in wenigen Gebäuden. Doch vernetzte Computersysteme, gesteuert von immer besser funktionierender Künstlicher Intelligenz, haben bereits heute das Zeug dazu, die Wohnformen im Berufs- und Privatleben deutlich zu verändern.