Quartalszahlen: Schwacher Immobiliensektor sorgt für Gewinneinbruch bei Hypoport
Bereits im März verkündete Hypoport schlechte Aussichten für das Immobiliengeschäft im Jahr 2023.
Foto: dpaDer Umsatz fiel im ersten Quartal im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 94 Millionen Euro, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen in Berlin mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern brach sogar um 90 Prozent auf eine Million Euro ein.
Die Trendwende auf dem Immobilienmarkt schüttelt damit das Unternehmen, zu dem unter anderem der Baufinanzierungsvermittler Dr. Klein und die Finanzierungsplattform Europace gehören, weiter ordentlich durch. Im Frühsommer des vergangenen Jahres hatte Hypoport die Märkte bereits mit einem Aussetzen der Prognose geschockt. Es folgten deutliche Kursverluste, ein Stellenabbau und im Januar 2023 eine Kapitalerhöhung. Am Montag verlor die Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen bis zum Mittag rund 1,5 Prozent an Wert.
Der Finanzdienstleister stellt sich darauf ein, dass das laufende Jahr schwierig bleibt. Der Umsatz wird nach der im März veröffentlichten Jahresprognose für 2023 um bis zu zehn Prozent zurückgehen.