Uni Immo Wohnen ZBI: So steht es nach der ZBI-Abwertung um Immobilienfonds
München. Offene Immobilienfonds haben derzeit in der Öffentlichkeit alles andere als einen guten Ruf. Das liegt in erster Linie am Uni Immo Wohnen ZBI, dem Fonds, der wegen seiner starken Abwertung derzeit mehrere Gerichte beschäftigt. Aber auch die Renditen der übrigen Fonds, die Anlegergeld in Büros, Lagerhallen und Wohnungen investieren, liegen seit 2022 weit unter den Erwartungen vieler Anlegerinnen und Anleger.
Das hat dazu geführt, dass Investoren allein im vergangenen Jahr sechs Milliarden Euro aus den 26 bundesweit zum Vertrieb zugelassenen Fonds abgezogen haben. In den ersten vier Monaten dieses Jahres flossen weitere 2,8 Milliarden Euro ab. Insgesamt verwalten die Fonds nur noch ein Vermögen von etwa 120 Milliarden Euro. Zu Beginn der Zinswende im Frühjahr 2022 waren es noch rund 130 Milliarden Euro.
Eine Studie der Ratingagentur Scope, die dem Handelsblatt vorab vorliegt, zeigt nun ein positiveres Bild. „Bei vielen Fonds geht es allmählich wieder bergauf“, sagt Analystin Sonja Knorr, die die Studie verantwortet. Es gibt aber einige Punkte, die Experten weiter Sorgen machen.