Aktien: Keine schnelle Erholung für Anleger in Sicht
Frankfurt. Wer erinnert sich noch an die Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende, an den Zusammenbruch der völlig überteuerten Tech-Werte, die von der Hoffnung auf das große Geschäft mit dem Internet getrieben waren? Damals sackten viele Kurse ins Bodenlose und erholten sich nie wieder.
Das ganze Segment des Neuen Marktes in Deutschland verschwand einfach von der Bildfläche. Es war eine der schlimmsten Episoden für Aktienanleger in vielen Jahrzehnten.
Immerhin aber erholten sich danach die zuvor als „Schrott und Schrauben“ verschrienen traditionellen Industriewerte. Und das Thema „Internet“ erlebte mit den großen Tech-Konzernen, die bis heute den Markt dominieren, eine Wiederbelebung.
Als 2008 dann die große Finanzkrise ausbrach, standen die schlauen Banker der New Yorker Wall Street und anderswo quasi nackt da. Sie hatten sich verzockt.
Ihre Vermögen, so schien es damals, waren nie mehr als Luftbuchungen gewesen. Das Weltfinanzsystem stand kurz vor dem Kollaps.