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AnschuldigungenAufsichtsrat von Grenke beauftragt KPMG mit Sonderprüfung

Die Leasingfirma hat ein paar turbulente Börsentage hinter sich. Nun wehrt sich Grenke gegen die Attacke des Wirecard-Shortsellers Fraser Perring. 18.09.2020 - 15:11 Uhr Artikel anhören

Die Aktien der Leasingfirma erleben ein Auf und Ab.

Foto: dpa

Frankfurt. Die Leasingfirma Grenke startet wegen der Vorwürfe des britischen Investors Fraser Perring eine Sonderprüfung. „Aufgrund der Schwere der Anschuldigungen hat der Vorstand dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, ein Sondergutachten erstellen zu lassen“, teilte das Unternehmen aus Baden-Baden am Freitag mit. Um zügig Ergebnisse zu erzielen, habe der Aufsichtsrat den bestehenden Abschlussprüfer KPMG damit beauftragt.

Grenke-Chefin Antje Leminsky wies die Anschuldigungen Perrings von sich. „Die Behauptungen in dieser sogenannten Analyse entbehren jeder Grundlage. Wir verwehren uns gegen jeglichen Vergleich mit Wirecard.“ Perring wirft Grenke in einem umfassenden Report Betrug, Bilanzfälschung und Geldwäsche vor.

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