Börsengang: Birkenstock könnte mit neun Milliarden Dollar bewertet werden
Birkenstock geht in New York an die Börse.
Foto: ReutersFrankfurt. Der traditionsreiche deutsche Sandalen-Hersteller Birkenstock steht vor einem Milliarden-Börsengang in den USA. Bei dem Deal könnte Birkenstock mit 8,2 bis 9,2 Milliarden Dollar bewertet werden, wie aus dem am Montag veröffentlichten Börsenprospekt hervorgeht. Die Erstnotiz unter dem Symbol BIRK ist Finanzkreisen zufolge für den 11. Oktober geplant.
Das Unternehmen aus Linz am Rhein bietet 32,3 Millionen Aktien zu einem Preis von je 44 bis 49 Dollar an, womit das Emissionsvolumen bei 1,42 bis 1,58 Milliarden Dollar liegt. 10,8 Millionen Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, die Erlöse fließen also dem Unternehmen zu.
Damit sollen Wachstum finanziert und Schulden zurückgezahlt werden. Der Rest kommt vom Private-Equity-Eigentümer L Catterton. Rund 17 Prozent der Aktien sollen beim Börsengang, auch Initial Public Offering (IPO) genannt, in Streubesitz übergehen, bei voller Ausschöpfung der Mehrzuteilungsoption knapp 20 Prozent.
Rechnet man Bonusprogramme für Manager und Mitarbeiteraktien-Angebote hinzu, erhöht sich die Gesamtzahl der Birkenstock-Aktien um 15 Millionen auf 203 Millionen, womit die Gesamtbewertung bei bis zu knapp zehn Millionen läge.