Chart des Tages: Richemont-Aktie fällt um zehn Prozent
Der Hersteller von Armbanduhren und Schmuck gehört zum schweizerischen Luxusgüterkonzern Richemont.
Foto: AFP/Getty ImagesFrankfurt. Umsatzzahlen des Schweizer Richemont-Konzerns, die schwächer waren als erwartet, und enttäuschende Wirtschaftsdaten aus China führen dazu, dass Anleger Aktien von Luxusgüterherstellern aus dem Depot werfen. Richemont-Papiere sackten in Zürich bis zum Handelsschluss um rund zehn Prozent ab. Zwar steigerte der Hersteller von Cartier-Schmuck und IWC-Uhren den Umsatz in seinem ersten Geschäftsquartal 2023/24 dank der Rückkehr der chinesischen Kunden nach dem Ende der Pandemie währungsbereinigt um 19 Prozent, doch im Markt war mehr erwartet worden.
Zudem wurde der Aufschwung von einer weiter verhaltenen Nachfrage in Amerika gebremst. „Das Negativwachstum in Nord- und Südamerika dürfte die Markterwartungen etwas dämpfen“, erklärte Analyst Jean-Philippe Bertschy von der Bank Vontobel. Verstärkt wurde die Absetzbewegung der Anleger aus dem Sektor durch das schwächelnde Wachstum in China, einem der Schlüsselmärkte. In Paris sackten die Aktien von LVMH und von Hermès ab, in Mailand die von Kering, in London die von Burberry.