IPO: Verisure gelingt milliardenschwerer Börsengang – Aktie stark gefragt
Stockholm. Die Aktien des schweizerischen Sicherheitsdienstleisters Verisure haben bei ihrem Börsendebüt in Stockholm einen fulminanten Start hingelegt. Die Papiere stiegen am Mittwoch um 13 Prozent auf 15,00 Euro. Der Ausgabepreis hatte bei 13,25 Euro gelegen, knapp unterhalb des oberen Endes der Angebotsspanne. Sollte die Mehrzuteilungsoption für den Anbieter von Alarmanlagen vollständig ausgeübt werden, belaufen sich die Einnahmen aus dem Börsengang auf 3,6 Milliarden Euro.
Insgesamt wurde Verisure zum Ausgabepreis mit 13,7 Milliarden Euro bewertet. Damit ist es der bisher größte Börsengang in Europa in diesem Jahr. Die Emission war nach Angaben mehrfach überzeichnet. Mehrheitseigentümer ist der US-Finanzinvestor Hellman & Friedman.
Verisure, 1988 vom schwedischen Sicherheitskonzern Securitas gegründet, hat den Kundenstamm eigenen Angaben zufolge in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht und sieht weitere Wachstumschancen. Das Unternehmen verzeichnete 2024 einen Umsatzzuwachs von 10,3 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) schnellte um fast ein Viertel auf 819 Millionen Euro in die Höhe
In einer vorherigen Version dieses Artikels hieß es, es handle sich um den größten Börsengang seit 2016. Korrekt ist: Es ist der größte Börsengang dieses Jahres.