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Börse AsienDeflation in China setzt asiatischen Börsen zu

Die Anleger in Asien blicken besorgt auf die neuen Wirtschaftsdaten aus China. Die Verbraucherpreise in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sind gesunken. 09.08.2023 - 09:00 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Die Anleger in Asien sind verunsichert.

Foto: Visual China Group/Getty Images

Tokio. Die jüngsten Daten zu den Verbraucherpreisen in China machen die Anleger an asiatischen Börsen nervös. Die Börse in Shanghai lag am Mittwoch 0,4 Prozent im Minus bei 3249 Punkten. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 0,2 Prozent auf 3973 Zähler. In Tokio rutschte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,4 Prozent ab. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,3 Prozent nach.

Die Verbraucherpreise in der Volksrepublik sind im Juli erstmals seit Februar 2021 gesunken. Der Teuerungsrate fiel im abgelaufenen Monat im Jahresvergleich um 0,3 Prozent. Die Daten folgten auf enttäuschende Handelszahlen vom Vortag.

„Die Anzeichen für eine Abschwächung der Konjunktur in China sind seit Monaten zu erkennen“, sagte Michael Hewson, Chefanalyst vom Broker CMC Markets. „Die heutigen Daten verstärkten nur die Befürchtung, dass die chinesische Regierung trotz aller Versprechungen weiterer Konjunkturmaßnahmen an Grenzen stoßen könnte, wenn es darum geht, die Binnennachfrage anzukurbeln.“

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