Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Wall Street schließt mit Gewinnen – First-Republic-Aktie legt fast 30 Prozent zu
Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.
Foto: ReutersFrankfurt, New York. Die US-Anleger haben Sorgen um das Bankensystem nach der Notübernahme der Schweizer Credit Suisse zunächst hinter sich gelassen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Dienstag ein Prozent höher auf 32.560 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 1,6 Prozent auf 11.860 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 1,3 Prozent auf 4002 Punkte zu.
Die Kombination aus der Rettung der Credit Suisse, Stützungsmaßnahmen der Notenbanken und die Aussicht auf ein geringeres Tempo bei den Zinserhöhungen der US-Notenbank lockten Anleger zurück an die Märkte, sagte Timo Emden vom Analysehaus Emden Research. „Angesichts der jüngsten Kursrückschläge könnten sich insbesondere Schnäppchenjäger verstärkt auf die Pirsch begeben.“
Die Investoren setzen darauf, dass die US-Notenbank Fed bei ihrem Zinsentscheid am Mittwoch den Fuß vom Gas nimmt. Die meisten Marktteilnehmer gehen aktuell von einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte aus, viele Analysten sprechen auch von einer möglichen Zinspause. „Die Anleger hoffen auf das Beste aus beiden Welten. Sie sind optimistisch, dass sich die Bankensituation stabilisiert, aber sie hoffen auch, dass die Fed die Zinsen aufgrund der Bankensituation weniger stark anhebt“, sagte Investment-Experte Brian Klimke vom Broker und Vermögensberater Cetera Financial.