Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Anleger schütteln Zinssorgen ab – US-Indizes schließen im Plus
Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.
Foto: ReutersNew York. Angesichts nachlassender Inflationssorgen haben die US-Börsen am Freitag zugelegt. Der Dow Jones gewann 1,3 Prozent auf 33.274 Punkte. Der Nasdaq rückte 1,7 Prozent auf 12.221 Stellen vor und der breit gefasste S&P 500 1,4 Prozent auf 4109 Zähler. Auf Wochensicht stiegen alle drei Indizes jeweils um mehr als drei Prozent. Im Monat März ging es für den technologielastigen Nasdaq um 6,7 Prozent nach oben, für den S&P um 3,5 und den Dow um 1,9 Prozent. Noch deutlicher wurden die Unterschiede beim Blick auf das erste Vierteljahr: Der Nasdaq legte 16,8 Prozent zu - der größte prozentuale Quartalsanstieg seit 2020 - während der S&P nicht einmal ein halb so großes Plus von sieben Prozent erzielte und der Dow faktisch unverändert blieb.
Hoffnungen auf weiter sinkende Inflationsraten wurden dank eines deutlichen Rückgangs der Energiepreise erfüllt. So fiel der PCE-Kernindex, der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank, im Februar überraschend auf eine Jahresteuerungsrate von 4,6 Prozent nach 4,7 Prozent im Januar. „Es war kein dramatischer Bericht, aber er zeigt, dass sich die Inflation abkühlt“, sagte David Waddell, Investmentexperte bei Waddell & Associates. „Die Fed muss nicht weiter gehen. Es ist das Risiko einer weiteren Destabilisierung des Bankensystems nicht wert.“