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Dow Jones, S&P 500, NasdaqZurückhaltung vor Fed-Protokollen – Wall Street schließt uneinheitlich

Die Mitschriften der vergangenen Notenbanksitzung bestätigt die Verlangsamung der Zinserhöhungen. Ohne dieses Wissen zeigten sich die Märkte im Vorfeld vor allem eins: typisch zurückhaltend.Simone Wermelskirchen 22.02.2023 - 22:53 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.

Foto: Reuters

Düsseldorf. Die US-Börsen haben nach Veröffentlichung der Zinsprotokolle der Notenbank Federal Reserve (Fed) uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging am Mittwoch 0,3 Prozent tiefer auf 33.045 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq rückte dagegen 0,1 Prozent auf 11.507 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 büßte 0,2 Prozent auf 3991 Punkte ein.

Eine solide Mehrheit von Währungshütern der Fed hat auf der jüngsten Zinssitzung dafür plädiert, das Tempo der Zinserhöhungen auf einen Viertel-Prozentpunkt abzuschwächen.

Sie waren sich allerdings auch darin einig, dass die Gefahren einer hohen Inflation weiterhin ein Schlüsselfaktor für die Ausrichtung der Geldpolitik seien, wie aus den am Abend veröffentlichten Protokollen der ersten Zinssitzung der Fed im neuen Jahr hervorgeht, die vom 31. Januar bis 1. Februar stattfand. Die Leitzinsen müssten daher weiter angehoben und auf hohem Niveau gehalten werden, bis die Inflation sich klar auf einem Pfad in Richtung des Notenbankziels von zwei Prozent befinde.

Die US-Währungshüter hatten den Leitzins zuletzt um einen Viertel Prozentpunkt auf die Spanne von 4,50 bis 4,75 Prozent angehoben und damit weiter verlangsamt. „Wir erwarten, dass alle Indikatoren darauf hindeuten, dass die Fed in ihrem Inflationskampf restriktiv bleibt“, sagte Peter Cardillo, Chefmarktökonom bei Spartan Capital Securities. Am Geldmarkt stehen die Wetten momentan darauf, dass die Zinsen bis Juli ihren Höchststand von 5,35 Prozent erreichen und bis Ende 2023 auf diesem Niveau bleiben werden.

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