Nikkei, Yen, Hang Seng: Handelsabkommen zwischen USA und Großbritannien stützt Asiens Börsen
Tokio. Das Handelsabkommen der USA mit Großbritannien kam bei den Anlegern in Japan gut an. Der 225 Werte umfassende Tokioter Nikkei-Index legte am Freitag um 1,6 Prozent auf 37.534 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix gewann 1,4 Prozent auf 2736 Zähler.
Gleichzeitig dämpften Bedenken – dass das begrenzte Handelsabkommen nicht viel von einer Blaupause für weitere Abkommen bieten könnte – den Optimismus im Hinblick auf das Ergebnis der für Samstag in der Schweiz angesetzten Handelsgespräche zwischen China und den USA.
„Der Markt war auch erleichtert, dass die Aussichten der japanischen Unternehmen, einschließlich Toyota, nicht stark von den US-Zöllen betroffen sind“, sagte Hiroyuki Ueno, Chefstratege bei Sumitomo Mitsui Trust Asset Management.
Unter den Einzelwerten stieg Ajinomoto um 6,24 Prozent, nachdem das Lebensmittel- und Gesundheitsunternehmen einen Aktienrückkauf im Wert von 100 Milliarden Yen (686,2 Mio Dollar) angekündigt hatte. Fallen musste das Papier des Klimaanlagenherstellers Daikin Industries. Mit 5,03 Prozent war er der größte prozentuale Verlierer im Nikkei.