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Nikkei, Yen, Hang SengZwei Faktoren treiben Asiens Börsen an

Angetrieben von Tech-Werten erreicht der südkoreanische Kopsi eine neue Bestmarke. Nun schauen die Investoren auf das Treffen zwischen Xi und Trump. 29.10.2025 - 08:20 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Börsentafel in Tokio: Der Nikkei legt am Mittwoch stark zu. Foto: AFP

Singapur. Der Optimismus über das Geschäft mit Künstlicher Intelligenz (KI) sowie die Aussicht auf eine Senkung der US-Zölle haben den asiatischen Börsen am Mittwoch Auftrieb gegeben.

  • In Tokio legte der technologielastige Nikkei-Index um bis zu 2,4 Prozent auf ein Rekordhoch von 51.413 Punkten zu.
  • Der breiter gefasste Topix gab hingegen leicht nach und lag bei 3278 Zählern.
  • Die Börse in Shanghai gewann 0,7 Prozent.
  • Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen rückte um 1,2 Prozent vor.
  • Auch der südkoreanische Kospi-Index erreichte eine Bestmarke.

Angeregt wurde der koreanische Index von positiv aufgenommenen Zahlen des Chipherstellers SK Hynix. Am japanischen Markt schoss die Aktie des Chipausrüsters Advantest um mehr als 20 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose angehoben hatte. In China legten Aktien mit Bezug zum Chipriesen Nvidia zu.

Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities, mahnte zur Vorsicht. „Aktien wie Advantest und SoftBank sind derzeit der Haupttreiber für den Markt“, sagte der Experte. „Wie lange das anhält, ist unklar. Sobald die erste Welle vorbei ist, könnte der Aufwärtstrend nachlassen.“

Einen Tag vor dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping hofften Börsianer zudem auf eine Einigung im Handelsstreit. Trump stellte am Mittwoch eine Senkung der US-Zölle auf chinesische Waren in Aussicht. Im Gegenzug erwarte er eine Zusage Pekings, die Ausfuhr von Vorläuferchemikalien für das Opioid Fentanyl einzudämmen, sagte der Republikaner an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One zu Reportern.

Die Anleger blickten zudem gespannt auf die im weiteren Tagesverlauf anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed und die Quartalszahlen großer US-Technologiekonzerne wie Microsoft und Alphabet. „Die Erwartungen sind himmelhoch, und die Messlatte für eine Enttäuschung liegt ebenfalls hoch“, sagte Charu Chanana, Anlagestrategin bei der Saxo Bank.

rtr
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