Handelsblatt Live: Handel in Zeiten Donald Trumps – Wie sich Europa nun aufstellen muss
Düsseldorf. Der Druck aus Washington ist groß: Stimmt die EU vielen US-Vorstellungen im Zollstreit nicht zu, will US-Präsident Donald Trump weitere Zölle auf Einfuhren in Kraft treten lassen. Auf den Import von Autos und Autoteilen haben die USA bereits Extrazölle in Höhe von 25 Prozent verhängt, auf Stahl- und Aluminium sogar in Höhe von 50 Prozent.
Bei anderen Staaten wie Japan oder Südkorea haben die USA in dieser Woche Zölle von 25 Prozent und mehr vom 1. August an verhängt. Ursprünglich hatte Trump den 9. Juli als Enddatum für die Übergangszölle von zehn Prozent verhängt. Nun hat die US-Regierung die Zollfrist bis zum 1. August verlängert. Wie realistisch ist eine Einigung und was müsste ein möglicher Deal umfassen? Wie verhandelt Brüssel möglichst geschickt? Und was genau droht der europäischen, aber auch deutschen Wirtschaft, wenn keine Einigung zustande kommt?
Schauen Sie den Stream hier noch einmal in voller Länge:
Über diese und weitere drängende Fragen hat das Handelsblatt am 10 Juli ab 17:30 Uhr diskutiert. Die Leiterin des Handelsblatt Live-Ressorts Nicole Bastian hat die Diskussion moderiert. Die Gäste waren Prof. Achim Wambach vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Jürgen Matthes vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) sowie die Vize-Präsidentin des Maschinenbauverbands, Unternehmerin Verena Thies.