Teammessenger fürs Büro: Chatten mit den Kollegen – So nutzen Sie Slack und Co. richtig
Chatprogramme sollten besonders am Arbeitsplatz korrekt genutzt werden.
Foto: Getty ImagesDüsseldorf. Um den Überblick zu behalten, braucht Christian Pokropp drei Monitore. Auf einem ist Slack geöffnet. Darüber chattet er mit den Kollegen in Berlin, mit denen in Duisburg nutzt er Skype. Auf dem nächsten Bildschirm ist Microsoft Teams offen, für Videokonferenzen.
Und über Yammer, ein digitales schwarzes Brett, hat er gerade ein Corona-Update an alle Mitarbeiter in der Hauptstadt verbreitet. Ach ja: Per E-Mail, Telefon und WhatsApp ist der 41-Jährige auch zu erreichen. Pokropp ist Geschäftsführer von Kloeckner.i, der Digitaleinheit des Stahl- und Metallhändlers Klöckner & Co.
Bei ihm ist schon etabliert, was für viele Büroangestellte in Deutschland noch Neuland ist: der Austausch per Chat-Tool. In der Krise sei das „ein echter Vorteil, sonst könnten die Kollegen aus dem Homeoffice nicht so gut zusammenarbeiten„.
Stimmten sich die Kollegen vor der Pandemie noch per Telefon oder E-Mail ab, kommen nun Programme wie Teams, Slack oder Mattermost hinzu. Die Dienste funktionieren wie WhatsApp – nur für die Firma. Ihre Vorteile sind unstrittig: Projektarbeiten lassen sich über die Tools besser organisieren.