Merck: Pharma-Konzern unterstützt Kinderwunschbehandlungen von Angestellten
Der Weg zur Schwangerschaft kann sehr schwierig sein. Eine Fruchtbarkeitsbehandlung kann helfen, ist aber oft mit sehr hohen Kosten verbunden.
Foto: Getty ImagesBerlin. Hormonbehandlung, Samenspende, künstliche Befruchtung: Eine Kinderwunschbehandlung ist nicht nur emotional belastend, sondern auch teuer. Je nachdem, wie lange der Erfolg auf sich warten lässt, fallen Kosten von mehreren tausend Euro an. Die Krankenkassen übernehmen zwar einen Teil – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Gesetzliche Kassen zahlen etwa nur, wenn das Paar verheiratet ist.
Ein unerfüllter Kinderwunsch betrifft viele. Laut Familienministerium ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos, weltweit ist es laut Weltgesundheitsorganisation sogar jedes siebte.
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Immer mehr US-Unternehmen bieten Angestellten Fertility Benefits an
Ab Oktober will Merck die Zusatzleistung in acht weiteren Ländern einführen – unter anderem in Deutschland. Das Angebot umfasst zum Beispiel finanzielle Unterstützung bei Fruchtbarkeitstests, Hormontherapien oder In-Vitro-Behandlungen. Dabei wird die Eizelle außerhalb der Gebärmutter befruchtet und später wieder eingesetzt.