Allianz: Neue Regeln für Arbeit im Homeoffice und im Ausland
Mitarbeitende müssen künftig mindestens vier Tage pro Monat ins Büro kommen.
Foto: Corbis News/Getty ImagesMünchen. Die Allianz stellt für ihre rund 19.000 Mitarbeitenden in Deutschland neue Regeln für das Arbeiten in der Zeit nach der Coronapandemie auf. Unter dem Titel „Neues Arbeiten für die Gesellschaften des Allianz Deutschland Verbundes“ hat der Konzern unter anderem geregelt, dass Mitarbeitende künftig mindestens vier Tage pro Monat ins Büro kommen müssen. Außerdem können sie bis zu 25 Tage im Jahr im Ausland arbeiten.
„Corona hat gezeigt, was im Bereich des mobilen Arbeitens möglich ist“, sagt Ulrike Zeiler, Personalvorstand der Allianz Versicherungs-AG. Das bedeute aber auch, dass Führung virtuell funktionieren müsse.
Für Versicherer ist die Rückkehr in geregelte innerbetriebliche Abläufe ein sensibles Thema. Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe hatten sich viele Mitarbeitende während der Pandemie an das Arbeiten abseits des Büros gewöhnt. Bei der Allianz arbeiteten mehr als 90 Prozent der Belegschaft bereits kurze Zeit nach Ausbruch der Pandemie von zu Hause.
Seit Jahresanfang verhandeln nun Unternehmen und Arbeitnehmervertreter, wie aus den Lehren der vergangenen drei Jahre eine Regelung zu finden ist, die betrieblichen Anforderungen rund um Geschäftstermine und Team-Meetings und den veränderten Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht wird.