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Gastkommentar Der Wasserstoff der Zukunft ist recycelter Strom aus Überschusszeiten

Bei allem Streben nach Energieeffizienz dürfen physikalische Gesetze und wirtschaftliche Umsetzbarkeit nicht aus dem Blick geraten, meint der SPD-Energiepolitiker Klaus Mindrup.
19.02.2021 - 12:10 Uhr 1 Kommentar
Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung werden auch 2050 noch benötigt. Allerdings werden sie dann mit grünem Wasserstoff betrieben. Quelle: dpa
Das Münchener Heizkraftwerk Süd vor Stadt- und Alpenpanorama

Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung werden auch 2050 noch benötigt. Allerdings werden sie dann mit grünem Wasserstoff betrieben.

(Foto: dpa)

Nachdem die Debatte über die Energiepolitik in Deutschland vorrangig mit der „Stromwende“ verbunden war, gewinnen nun immer mehr ganzheitliche Ansätze im politischen Diskurs an Bedeutung. Ein wesentlicher Grund dafür ist sicherlich, dass Deutschland im Dezember 2019 mit dem Klimaschutzgesetz und die EU im Jahr 2020 das Ziel Klimaneutralität bis spätestens 2050 verabschiedet haben. Damit ist klar, dass das fossile Zeitalter enden wird und dass für fossile Investitionen das hohe Risiko besteht, dass sie mittelfristig als „stranded investments“ enden.

Die Frage, des „Ob“ ist politisch entschieden, die Frage des „Wie“ wird damit erheblich an Bedeutung gewinnen. Damit die eingeleitete Transformation des Energiesystems gelingen kann, muss zugleich die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz erhalten werden. Dafür werden vor allem zwei Fragen entscheidend sein. Die erste Frage ist, wie gelingt es, Deutschland als Industriestandort mit hoher Wertschöpfung und zukunftssicheren neuen Arbeitsplätzen sowie dem damit verbundenen Wohlstand zu erhalten.

Die zweite Frage ist die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit, bezogen auf die Unterstützung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer in diesem Umstrukturierungsprozess, sowie die sozialverträgliche Kostentragung der energiewirtschaftlichen Transformation.

Wir sehen gerade weltweit rasch fallende Kosten erneuerbarer Energien wie Photovoltaik und Wind sowie sinkende Kosten von Speichern jeder Art. Dieser technologischen Dynamik stehen in der politischen Debatte in Deutschland oftmals sehr dogmatische Haltungen gegenüber, die seit über einem Jahrzehnt mantraartig vorgetragen werden.

Diese dogmatische Haltung zeigt sich in der oft publizierten Vorrangstellung für Efficiency first. So richtig es ist, energieeffiziente Verfahren und energieeffizientes Verhalten zu fördern, müssen zugleich physikalische Gesetze und wirtschaftliche Umsetzbarkeit beachtet werden. Mehrere Kardinalfehler sind hier zu benennen. Erstens haben elektrisch angetriebene Prozesse physikalisch bedingt eine größere Effizienz als thermisch angetriebene Prozesse.

Zweitens gibt es einen großen Unterschied zwischen den Green Fuels. Wasserstoffanwendungen über Brennstoffzellen und Elektromotoren haben eine deutlich höhere Effizienz als Verbrennungsmotoren. Deswegen ist der Oberbegriff irreführend. Drittens steht hinter dem Grundgedanken Efficiency first die fehlerhafte Annahme, wir hätten perspektivisch zu wenig erneuerbare Energien in Deutschland. Der Effizienzgedanke wird nur auf den Energieverbrauch, aber nicht auf die Energieerzeugung bezogen.

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1 Kommentar zu "Gastkommentar: Der Wasserstoff der Zukunft ist recycelter Strom aus Überschusszeiten"

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  • "...wie gelingt es, Deutschland als Industriestandort mit hoher Wertschöpfung und zukunftssicheren neuen Arbeitsplätzen sowie dem damit verbundenen Wohlstand zu erhalten..." durch die innovative Neutrino-Technologie werden neue Industrien und Arbeitsplätze entstehen. Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters" Weltbuch Verlag, 224 Seiten. Reebok dmx Die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind berei Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos ist jetzt machbar. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Sie sind in der Lage, sowohl Geräte als auch einzelne Haushalte und Elektroautos ohne Anschluss an eine zentrale Stromversorgung mit Strom zu speisen. Mobile und dezentrale Haushaltsenergie sowie unendliche Reichweiten für die Elektromobilität werden unser Leben weltweit positiv wandeln. Und nun gibt es auch unabhängige Bestätigungen: Beispielsweise hat die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften auf unabhängigen Wunsch eines der führenden deutschen Automobilhersteller die Effizienz der Technologie und die im Patent deklarierten Eigenschaften der Neutrino-Voltaik bestätigt.

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