Kommentar: Was Trumps Putin-Kritik für die Ukraine bedeutet

US-Präsident Donald Trump ändert erneut seine Meinung, dieses Mal über Kremlchef Wladimir Putin: Dieser sei „absolut verrückt geworden“. Er töte „unnötig viele Menschen“, nicht nur Soldaten, und feuere Raketen und Drohnen „ohne jeden Grund“ auf ukrainische Städte. Wenn Putin wirklich „die ganze Ukraine“ wolle, werde das zum „Untergang Russlands“ führen.
In demselben Beitrag auf seiner Plattform „Truth Social“ schrieb Trump am Montag, dass alles, was aus dem Mund des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj komme, Probleme verursache.
Die Sorge, dass Trump sich komplett aus den Ukrainegesprächen zurückziehen könnte, ist in Kiew durch den Beitrag also keinesfalls verflogen. „Das ist Selenskyjs, Putins und Bidens Krieg, nicht ‚Trumps‘“, schrieb Trump.
Die Außenpolitik des US-Präsidenten scheint mittlerweile so unberechenbar, dass ihm alles zuzutrauen ist – bis hin zum Versuch, die russische Führung auszutauschen. Genauso gut kann es aber auch sein, dass er seine Meinung schon morgen wieder ändert.