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Formel 1Dieser Mann soll Aston Martin zum Weltmeister machen

Rennstall-Besitzer Lawrence Stroll verpflichtet mit Adrian Newey einen der besten Autoentwickler der Welt für Aston Martin. Dahinter steckt auch finanzielles Kalkül. 10.09.2024 - 15:50 Uhr Artikel anhören
Der neue technische Leiter von Aston Martin, Adrian Newey, soll die großen Ambitionen des Besitzers erfüllen. Foto: Getty Images for Aston Martin

Das Aston Martin Formel-1-Team hat Adrian Newey unter Vertrag genommen. Newey, der Red Bull Racing zu mehreren Weltmeistertiteln verholfen hat, wird im März seine neue Rolle als leitender technischer Partner von Aston Martin F1 antreten, teilte der Rennstall am Dienstag mit.

Milliardär und Rennstall-Besitzer Lawrence Stroll hofft, dass sein Team mit seiner Hilfe um den Weltmeister-Titel konkurrieren kann. „Ich kann Ihnen sagen, dass Adrian ein Schnäppchen ist“, sagte Stroll bei der Veranstaltung. „Es ist relativ preiswert für alles, was Adrian als Partner mitbringt“.

Neweys Vertrag soll bis zu 30 Millionen Pfund (39 Millionen Dollar) pro Jahr wert sein, berichtet die BBC. Darüber hinaus werde er Anteilseigner des Teams, sagte Newey auf einer Pressekonferenz am Hauptsitz in Silverstone, dem Austragungsort des britischen Grand Prix.

Newey gilt aktuell als einer der besten Autoentwickler des Sports. Der 65-Jährige war an 12 Fahrermeisterschaften beteiligt, darunter sieben bei Red Bull. Für Max Verstappen entwarf er das Auto, das drei Weltmeister-Titel in Folge einfuhr.

Aston Martin, zu dessen Fahrern auch der zweimalige Champion Fernando Alonso gehört, liegt derzeit auf Platz fünf der Konstrukteurswertung. Doch eine Neufassung des Reglements könnte dem Team 2026 entgegenkommen.

„Ich würde nicht sagen, dass Geduld meine größte Tugend ist“

„Die Formel 1 ist unglaublich wettbewerbsfähig, es ist sehr schwierig, das so schnell zu schaffen“, sagte Newey. „Ich denke, dass sich jeder auf 2026 konzentriert, weil es offensichtlich eine Chance ist, was die große Regeländerung angeht, aber es ist auch ziemlich früh für ein Team, das sich noch im Aufbau befindet.“

Dabei kann sich der neue Mann auf die Rückendeckung des Besitzers Stroll verlassen. „Ich würde nicht sagen, dass Geduld meine größte Tugend ist, aber wir sind sehr realistisch, was die Herausforderungen der Formel 1 angeht“, sagte der kanadische Milliardär. „Wir glauben, dass wir ab 2026 ein Top-Herausforderer sein werden und versuchen, dem Weltmeister-Titel so nah wie möglich zu kommen.“

Der kanadische Eigentümer des Rennstalls Aston Martin könnte Anteile verkaufen. Foto: Getty Images for Aston Martin

Mit der sportlichen Perspektive soll auch der Wert von Aston Martin steigen. Stroll stehe kurz davor, eine weitere Minderheitsbeteiligung am Team an die Risikokapitalfirma Accel Partners und den privaten Kreditmanager HPS Investment Partners zu veräußern, berichtete Sky News am Wochenende.

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Es wäre das zweite Mal, dass Stroll Anteile am Team verkauft. Bereits im vergangenen Jahr hatte er einen Deal mit der US-Private-Equity-Firma Arctos Partners abgeschlossen. Stroll kontrolliert das F1-Team, das von dem börsennotierten Luxusautohersteller Aston Martin getrennt ist, den er im Jahr 2020 gerettet hatte.

Für Anleger ist die Formel 1 attaktiv – vor allem wegen der konzertierten Aktion des Eigentümers Liberty Media zur Steigerung der Zuschauerzahlen und des Erfolgs der Netflix-Serie „Drive to Survive“.

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