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NRW-Kommunalwahlen 2025Duisburger SPD-Oberbürgermeister kritisiert seine Partei scharf

Live-BlogZiemiak (CDU): Auch lokal keine Zusammenarbeit mit AfD +++ Wüst sieht keine Konsequenzen für Schwarz-Grün in NRW +++ Alle Ereignisse und Einschätzungen im Liveblog. 28.09.2025 - 19:34 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Sören Link (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Foto: Christoph Reichwein/dpa
15.09.2025 – 04:27 Uhr Tom Körkemeier

Vorläufiges Endergebnis der NRW-Kommunalwahl liegt vor

Laut vorläufigem Landesergebnis erreichte die CDU in den Stadträten und Kreistagen 33,3 Prozent (2020: 34,3 Prozent). Die SPD kam auf 22,1 Prozent (2020: 24,3 Prozent), wie die Landeswahlleiterin im Internet mitteilte. Die AfD holte 14,5 Prozent (2020: 5,1 Prozent), die Grünen bekamen 13,5 Prozent (2020: 20,0 Prozent). 

Die Linke kam auf 5,6 Prozent (2020: 3,8 Prozent) und die FDP auf 3,7 Prozent (2020: 5,6 Prozent).

Die Wahlbeteiligung lag laut Landeswahlleiterin bei 56,8 Prozent und damit deutlich über der von 2020 (51,9 Prozent).

28.09.2025 – 17:34 Uhr René Bender
Nach acht Jahrzehnten verliert die SPD Dortmund an CDU
Nach fast acht Jahrzehnten stellt in Dortmund erstmals wieder die CDU den Oberbürgermeister. Alexander Omar Kalouti holte laut vorläufigem Ergebnis in der drittgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens in der Stichwahl 52,92 Prozent der Stimmen und löst damit Amtsinhaber Thomas Westphal von der SPD ab, der 47,08 Prozent der Stimmen bekam. Der Chefposten im Dortmunder Rathaus war bisher durchgängig seit Herbst 1947 sozialdemokratisch besetzt.

Westphal war seit November 2020 Oberbürgermeister. In der ersten Runde vor zwei Wochen war der Sozialdemokrat auf 27,4 Prozent der Stimmen gekommen. Kalouti (CDU) hatte mit 17,0 Prozent die zweitmeisten Stimmen erhalten und war damit in die Stichwahl eingezogen. Insgesamt hatten sich anfangs zwölf Kandidatinnen und Kandidaten beworben.

Kalouti, geboren in Beirut im Libanon und aufgewachsen in Deutschland, war zuletzt als Leiter der Presseabteilung im Dortmunder Theater tätig. Politisch gearbeitet hat er bisher eher im Hintergrund, etwa im bayerischen Wirtschaftsministerium.
28.09.2025 – 16:41 Uhr René Bender
AfD-Bewerber in allen OB-Stichwahlen in NRW deutlich hinten

Die Kandidaten der AfD liegen nach Auszählung zahlreicher Stimmen bei allen drei Oberbürgermeister-Stichwahlen in Nordrhein-Westfalen deutlich hinten.

Auf das beste Ergebnis steuert AfD-Kandidat Norbert Emmerich in Gelsenkirchen zu: Nach Auszählung von 162 der 209 Stimmbezirke lag er bei 36,0 Prozent der Stimmen, die Sozialpolitikerin Andrea Henze von der SPD lag bei 64,0 Prozent.

In Duisburg sieht alles nach einem klaren Wahlsieg von Amtsinhaber Sören Link (SPD) aus: Nach Auszählung von 353 der 448 Stimmbezirke lag Link bei 77,3 Prozent. AfD-Kandidat Carsten Groß kam auf 22,7 Prozent.

In Hagen kam CDU-Politiker Dennis Rehbein nach Auszählung von 105 der 183 Stimmbezirke auf 66,5 Prozent. Sein Kontrahent Michael Eiche von der AfD kam auf 33,5 Prozent der Stimmen.
28.09.2025 – 16:04 Uhr René Bender
Wahllokale in NRW geschlossen - Spannung bei Stichwahlen
In fast 150 Kommunen in NRW mussten noch Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte gewählt werden. Stichwahlen gab es überall dort, wo im ersten Durchgang vor zwei Wochen keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen holte. 

Besonders im Fokus stehen 21 kreisfreie Städte, in denen in der zweiten Wahlrunde noch um das Oberbürgermeisteramt gekämpft wurde. 

In Köln traten Kandidaten von SPD und Grünen an. In Duisburg, Gelsenkirchen und Hagen hatten es AfD-Kandidaten in die zweite Runde geschafft und trafen dort auf Kandidaten von SPD oder CDU. In der seit fast 80 Jahren von der SPD regierten Ruhrgebietsstadt Dortmund trafen Kandidaten von SPD und CDU aufeinander.
16.09.2025 – 11:33 Uhr Sophia von Schwanewede

Unions-Fraktionschef Spahn sieht Bundesregierung durch Wahlergebnis gestärkt

15.09.2025 – 15:58 Uhr Tobias Döring
Im Ergebnis der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen sieht jeder, was er sehen möchte, kommentiert unser Politikchef Moritz Koch. Noch einmal gut gegangen – so also lautet die Formel, auf die sich die politische Mitte verständigt und die sie darin bestärken dürfte, weiterzumachen wie bisher. Was für ein Fehler.

Lesen Sie hier unseren Kommentar:

15.09.2025 – 15:56 Uhr Tobias Döring
15.09.2025 – 15:56 Uhr Tobias Döring
Die SPD-Parteispitze will sich jetzt wieder verstärkt auf die Regierungsgeschäfte und den „Herbst der Reformen“ konzentrieren. Die Union reagierte erleichtert auf das eigene Wahlergebnis und das des Koalitionspartners. Wie die schwarz-rote Bundesregierung nun weitermachen will, lesen Sie hier:
15.09.2025 – 12:05 Uhr Sophia von Schwanewede

Merz nennt CDU „Kommunalpartei Nr. 1“

Nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen hat Bundeskanzler Friedrich Merz die CDU als klar stärkste Kraft und „Kommunalpartei Nr. 1“ bezeichnet. „Wir gehen die Probleme in Bund, Ländern und Kommunen entschlossen an. Lösungen gibt es nicht am Rand, sondern in der Mitte - mit Antworten für unsere Wirtschaft, Migration und Sicherheit“, schrieb der CDU-Bundesvorsitzende auf der Plattform X. Davor hatte das CDU-Präsidium in Berlin über das Ergebnis der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen beraten.
15.09.2025 – 11:11 Uhr Alisa Swoboda

Dröge besorgt über AfD-Ergebnisse in Ruhrgebietsstädten

Die Grünen sehen nach der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen Licht und Schatten. Sorgen macht ihnen vor allem das gute Abschneiden der AfD in einigen Städten des Ruhrgebiets. „Ich bin sehr glücklich über das starke Ergebnis in meiner Heimatstadt Köln  es wäre historisch, wenn es uns hier gelingt, mit Berivan Aymaz erstmals eine Grüne Oberbürgermeisterin in Köln zu stellen“, sagt die Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Katharina Dröge. In der größten NRW-Stadt zieht Aymaz am 28. September gegen den SPD-Kandidaten Torsten Burmester in die Stichwahl. 

Die Wahl habe zudem gezeigt, dass Grüne auch in kleineren Gemeinden erfolgreich sein könnten, sagt Dröge, etwa in Windeck, wo die Grünen-Kandidatin Alexandra Gauß schon im ersten Wahlgang zur Bürgermeisterin gewählt worden wurde. 

Das gute Abschneiden der AfD, insbesondere in Städten im Ruhrgebiet, nennt Dröge „besorgniserregend“. „Auch wenn sie unter ihrem Bundestagswahlergebnis bleibt, ist klar: Der Auftrag an alle Demokratinnen und Demokraten lautet, dieser verfassungsfeindlichen Partei entschlossen entgegenzutreten.“ 
dpa
15.09.2025 – 09:56 Uhr Jana Brüntjen

AfD-Landeschef: Brandmauer auf kommunaler Ebene wird fallen

Nach ihren starken Zugewinnen bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen zeigt sich die AfD im Land sicher, dass die anderen Parteien in den Räten künftig mit ihr kooperieren werden. „Ich bin der festen Überzeugung, dass in den nächsten fünf Jahren die Brandmauer auf kommunaler Ebene geschliffen wird“, sagte NRW-Landesparteichef Martin Vincentz in Düsseldorf.

In vielen Städten komme man angesichts der neuen Fraktionsstärke der AfD in den Räten schon jetzt nicht mehr an der Partei vorbei, etwa wenn es um die Besetzung von Aufsichtsräten oder Ausschüssen gehe. Die AfD habe ihren Anspruch erreicht, mit zweistelligen Ergebnissen Volkspartei zu werden und „noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht“, so Vincentz.
15.09.2025 – 08:04 Uhr Jana Brüntjen

SPD-Landeschef: Rückschlag für SPD und demokratische Mitte

Der Landesvorsitzende der SPD in Nordrhein-Westfalen, Achim Post, wertet das Ergebnis der Kommunalwahl als schlecht für die SPD und die demokratische Mitte. „Man muss die Ergebnisse genauso beschreiben, wie sie sind: Das ist ein schlechtes Ergebnis für die SPD, aber auch ein schlechtes Ergebnis insgesamt für die demokratische Mitte“, sagte Post im ZDF-„Morgenmagazin“. „Denn wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die AfD wieder kleiner wird, kleiner noch, als sie jetzt bei diesen Kommunalwahlen waren.“
dpa
15.09.2025 – 07:39 Uhr Jana Brüntjen

Duisburger Oberbürgermeister kritisiert die SPD scharf

Der amtierende Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (SPD) sieht nach den Kommunalwahlen in NRW große Verfehlungen der Sozialdemokraten. Der Kurs der SPD scheine „nicht zu passen“, sagte er der „Bild“. „Ich bin Mitglied der Partei der Arbeit geworden, bin für soziale Gerechtigkeit. Ich habe keine Lust, verarscht und beschissen zu werden. Das ist aber genau das, was da passiert", zitierte ihn die Zeitung.
Link erreichte bei der Wahl am Sonntag 46 Prozent der Stimmen und liegt damit deutlich vor dem Zweitplatzierten Carsten Groß (AfD). Somit muss der Sozialdemokrat in die Stichwahl. Sein vergleichsweise starkes Ergebnis führt Link unter anderem auf seine im Vergleich zur Bundes-SPD strengere Haltung beim Thema Migration zurück.
15.09.2025 – 07:47 Uhr Jana Brüntjen
15.09.2025 – 06:22 Uhr Alisa Swoboda
CDU-NRW-Generalsekretär Ziemiak: Auch lokal keine Zusammenarbeit mit AfD
Der nordrhein-westfälische CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat betont, dass es auch nach den NRW-Kommunalwahlen auf lokaler Ebene nicht zu einer Zusammenarbeit seiner Partei mit der AfD kommen werde. 

„Selbstverständlich, das ist doch ganz eindeutig“, sagte Ziemiak am Montag im Deutschlandfunk und verwies auf den Unvereinbarkeitsbeschluss seiner Partei mit der AfD. Mit Blick auf anstehende Stichwahlen fügte er hinzu: „Und für uns als Demokraten ist klar: Wenn wir jetzt in diese Stichwahlen gehen, dass wir als Demokraten uns gegenseitig unterstützen.“ Das könne er zusagen und erwarte es auch von anderen. „Natürlich gilt die sogenannte Brandmauer, auch wenn ich dieses Wort nicht für besonders glücklich halte“, so Ziemiak.
15.09.2025 – 05:27 Uhr Felix Stippler

Über viele OB und Landräte entscheidet erst eine Stichwahl

Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen ist nur über zwei Oberbürgermeister-Posten im ersten Wahlgang entschieden worden. In 21 Fällen haben Wählerinnen und Wähler am 28. September bei einer Stichwahl erneut das Wort.

Wie das nordrhein-westfälische Innenministerium mitteilte, bleibt in Hamm der bisherige Oberbürgermeister Marc Herter (SPD) in Amt. Er wurde mit 63,6 Prozent der Stimmen wiedergewählt. In Herne ist der langjährige OB Frank Dudda (SPD) auch weiterhin Chef des Rathauses – er kam auf 51,5 Prozent Zustimmung.
14.09.2025 – 20:11 Uhr Timm Seckel

Wüst sieht keine Konsequenzen für Schwarz-Grün in NRW

CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht keine negativen Folgen der Kommunalwahl für die Landesregierung, die in Nordrhein-Westfalen aus CDU und Grünen besteht. Das sagte Wüst am Abend im WDR. Die Politik seiner Regierung sei weiterhin erfolgreich. 

Zustimmung bekam er von Tim Achtermayer, Co-Vorsitzender der Grünen in NRW. Die Regierung sei deshalb erfolgreich, weil sie im Gegensatz zur Bundesregierung nicht die Transformation hin zur grünen Wirtschaft bremse, sondern weiter vorantreibe, sagte er.
14.09.2025 – 20:06 Uhr Timm Seckel

NRW-Kommunalwahlen, Hochrechnung 4:30 Uhr: CDU bleibt stärkste Kraft

Eine neue Hochrechnung für die Kommunalwahlen in NRW liegt vor:
CDU: 33,3 Prozent (-1,0 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2020)
SPD: 22,1 Prozent (-2,2)
Grüne: 13,5 Prozent (-6,5)
AfD: 14,5 Prozent (+9,5)
Linke: 5,6 Prozent (+1,8)
FDP: 3,7 Prozent (-2,0)
Sonstige Parteien und Wählergruppen: 7,3 Prozent (+0,2)
Wahlbeteiligung: 56,5 Prozent
14.09.2025 – 18:57 Uhr Sophia von Schwanewede

Software-Probleme und Hinweise auf Hackerangriff im Münsterland

Bei der Übermittlung der Kommunalwahl-Ergebnisse gab es einige Störungen in Kommunen im Münsterland. Diese gehen womöglich auf einen Hackerangriff zurück. Die Server seien teils überlastet, „weil von einzelnen IP-Adressen millionenfach auf die Ergebnisse zugegriffen wird. Das könnte ein Anzeichen für einen Hacker-Angriff sein. Aber die Untersuchungen laufen noch", sagte ein Sprecher der Stadt Münster dem WDR. Auch in Coesfeld und weiteren Kommunen wurden Probleme gemeldet. 
14.09.2025 – 18:42 Uhr Tom Thiele

Auch Köln und Düsseldorf mit Stichwahlen

In den beiden größten Städten des Landes zeichnen sich ebenfalls Stichwahlen ab. In Köln setzen sich die Grünen mit Berivan Aymaz zwar an die Spitze, können jedoch nur 27,5 Prozent der Stimmen einfahren. Dort wird es auf eine Stichwahl mit Torsten Burmester (CDU) hinauslaufen. Dieser konnte bisher 21,7 Prozent der Stimmen gewinnen.

In Düsseldorf hingegen ist die CDU um Stephan Keller zwar stärkste Kraft mit 42,7 Prozent. Doch auch dort wird es auf eine Stichwahl mit Clara Gerlach von den Grünen hinauslaufen (22,3 Prozent).
14.09.2025 – 17:59 Uhr Tom Thiele

AfD in drei Stichwahlen

Im Ruhrpott bahnt sich in drei Städten eine Stichwahl mit AfD-Beteiligung an. In Hagen, Duisburg und Gelsenkirchen bekamen die AfD-Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt jeweils die zweitmeisten Stimmen, hinter Kandidaten von SPD und CDU.

In Duisburg konnte die Partei mit Carsten Groß 19,7 Prozent aller Stimmen gewinnen und liegt damit deutlich vor der CDU (14,3 Prozent) und hinter der SPD (46 Prozent) mit Sören Link.

In Gelsenkirchen ist es ein engeres Rennen. Beide Parteien liegen mit weitem Abstand vorn. Die SPD mit Andrea Henze setzt sich mit 37 Prozent an die Spitze, gefolgt von der AfD und Norbert Emmerich mit bisher 29,8 Prozent. 

In Hagen holt die Partei um Michael Eiche 22 Prozent und folgt damit dicht auf Dennis Rehbein und die CDU (24,7 Prozent).
14.09.2025 – 17:55 Uhr Sophia von Schwanewede

Spahn: NRW-Wahlergebnis stärkt schwarz-rote Koalition

Der Ausgang der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen hilft nach Einschätzung von Unions-Fraktionschef Jens Spahn auch der schwarz-roten Koalition im Bund. „Das starke Ergebnis in NRW ist der Lohn der guten Arbeit vor Ort. Es gibt aber auch Rückenwind für die Koalition in Berlin“, sagte der selbst aus Westfalen kommende CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. 

Das Ergebnis sei Ansporn für eine ruhige pragmatische Arbeit. Das werde von den Menschen belohnt, wie man sehe. „Der Zuwachs der extremen Rechten muss uns allen ein Weckruf sein: Armutsmigration, Sozialmissbrauch und zu oft gescheiterte Integration dürfen nicht tabuisiert werden“, sagte Spahn. „Wir müssen diese Probleme endlich durch konkrete Entscheidungen lösen.“
14.09.2025 – 17:48 Uhr Sophia von Schwanewede

NRW-Kommunalwahlen, Hochrechnung 21:12 Uhr: CDU bleibt stärkste Kraft

Eine neue Hochrechnung für die Kommunalwahlen in NRW liegt vor:
CDU: 33,7 Prozent (-0,6 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2020)
SPD: 22,1 Prozent (-2,2)
Grüne: 13,1 Prozent (-6,9)
AfD: 15,0 Prozent (+9,9)
Linke: 5,5 Prozent (+1,7)
FDP: 3,5 Prozent (-2,1)
Sonstige Parteien und Wählergruppen: 7,1 Prozent (unverändert)
Wahlbeteiligung: 58,5 Prozent
14.09.2025 – 17:44 Uhr Tom Thiele

SPD in Dortmund optimistisch

Im Gespräch mit dem WDR zeigt sich ein Parteivertreter der SPD in Dortmund zuversichtlich. „Ich rechne damit, dass die SPD wieder stärkste Kraft im Rat der Stadt Dortmund ist und unser Oberbürgermeisterkandidat als stärkster Kandidat aus diesem ersten Wahlgang geht."

Mittlerweile sind über 83 Prozent der Stimmen ausgezählt. Bisheriger Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) liegt mit 27,5 Prozent deutlich vorn. Das Feld dahinter ist jedoch breit gestreut. Kandidaten von AfD, Grüne sowie der Einzelbewerber Martin Cremer liegen leicht über 14 Prozent. Die CDU liegt bei 17,4 Prozent. Es bahnt sich eine Stichwahl zwischen SPD und CDU an.
14.09.2025 – 17:39 Uhr Timm Seckel

SPD-Chefin Bas: Investitionen schnell liefern

Die Co-Vorsitzende der SPD, Bärbel Bas, kündigt nach dem schwachen Ergebnis der Partei Beratungen an. Das Resultat sei schlecht, aber nicht so schlecht wie erwartet, sagte Bas in einem WDR-Interview. Gerade das Ruhrgebiet brauche Investitionen, die die Bundesregierung nun schnell für Infrastruktur bereitstellen müsse. Zudem helfe der Bund den hoch verschuldeten Kommunen im Land.

Die AfD-Ergebnisse machten sie nicht glücklich. Die SPD-Aufgabe sei jetzt, wieder die Politik zu machen, „die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bewegt“.
14.09.2025 – 17:22 Uhr Sophia von Schwanewede

Die FDP ist enttäuscht, aber nicht überrascht

Die FDP kommt laut Hochrechnung nur auf 3,4 Prozent in NRW. Für Christof Rasche, FDP-Landtagsabgeordneter und Landrats-Kandidat im Kreis Soest, ist das "enttäuschend". Aber er hat damit gerechnet: „Der Trend ist wie der Bundestrend, deshalb überrascht das gar nicht,“ sagte er in einem Interview mit dem WDR.
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