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Patrick Adenauer „Vielen Flüchtlingen fehlt eine Ausbildung“

Patrick Adenauer ist Bauunternehmer, Lobbyist und Enkel des ersten deutschen Bundeskanzlers. Im Interview spricht er über die Flüchtlingspolitik von Merkel, die Last seines Namens und die Frage, ob VW Vergebung verdient.
07.12.2015 - 15:28 Uhr
PATRICK ADENAUER, JOURNALISTENSCHULE, DUESSELDORF, 29.10.2015 Quelle: Frank Beer für Handelsblatt
Patrick Adenauer, geschäftsführender Gesellschafter der Bauwens GmbH & Co KG

„Es ist ein sehr kompliziertes Wahlergebnis. Die Union hat eine Million Stimmen an die AfD verloren. Es gibt jetzt aber eine Chance, dass sich die großen Parteien wieder profilieren. Entweder gibt es schwarz-gelb in einer Minderheitsregierung oder schwarz-gelb-grün. Das muss nichts schlimmes sein. Es wurde vermisst, die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen, ich hoffe, dass das nun wieder möglich ist. Es ist ein Zeichen, dass die CDU wieder eine Wertepartei werden muss. Die Protestwähler gingen zur AfD, die liberal-konservativen sind zur FDP gegangen. Auch die Zusammenarbeit im deutschen Bundestag wird sich grundlegend ändern. Früher gab es eine linke Mehrheit. Nun wird es interessante Auseinandersetzungen geben, das trägt zur Belebung der Debatte bei.“

Patrick Adenauer ist Enkel des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer und Mitglied der CDU. Er engagiert sich zudem als Präsident des Family Business Network und ist Vizepräsident des Verbandes „Die Familienunternehmer“.

Köln Im Laufe des Gesprächs kommt dann doch die Frage nach dem Großvater. Patrick Adenauer bleibt gelassen. Er ist es gewohnt, auf seinen berühmten Ahnen angesprochen zu werden. Während der alte Adenauer Nachkriegsdeutschland mit politischer Kraft geprägt hat, setzt sich sein Enkel für die Wirtschaft ein. Der 55-jährige Kölner ist Unternehmer und streitet so leidenschaftlich für die liberale Marktwirtschaft, wie es die FDP nicht energischer tun könnte. Bei seinem Besuch in der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten spricht er meist leise, aber inhaltlich dafür umso klarer.

Herr Adenauer, wie stehen Sie zu Angela Merkels Flüchtlingspolitik?
Natürlich müssen wir denen helfen, die verfolgt werden. Doch gleichzeitig hat unsere Volkswirtschaft Kapazitätsgrenzen. Man sollte den Menschen zwar keine Angst machen, die Haltung : „Kommt alle“ halte ich aber ebenso für falsch.

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