Charlie Kirk: Politisch motivierte Schusswaffengewalt in den USA nimmt zu
Berlin. Wenige Sekunden vor seiner Ermordung beantwortet der rechte Influencer Charlie Kirk noch eine Frage zu Waffengewalt in den USA. Dann bricht ein Schuss jäh durch die Fragerunde.
Kurz danach ist klar: Kirk, ausdrücklicher Anhänger des Rechts auf Waffenbesitz, wurde erschossen.
Ein Täter ist nach wie vor nicht gefasst, die genauen Hintergründe der Tat sind weiter offen. Dennoch steht die Tat für einen dramatischen Trend in den USA.
Erstens nimmt die Waffengewalt in dem Land allgemein zu. Sowohl die Webseite Mass Shooting Tracker als auch die NGO Gun Violence Archive halten nach, wie oft Menschen in den USA Opfer von Schusswaffengewalt geworden sind. Beide Datensätze zeigen eine deutliche Zunahme über die vergangenen Jahre.
Was Daten zu Schussgewalt in den USA zeigen
So hat sich die Zahl der Verletzten und Toten zusammen etwa verdoppelt, wenngleich es in den vergangenen zwei Jahren einen leichten Rückgang gab.