Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Coronakrise Sonderweg gescheitert: Japan und Singapur schwenken auf harte Einschnitte um

Im Kampf gegen Corona haben Japan und Singapur bisher versucht, den Alltag so wenig wie möglich einzuschränken. Das ändert sich nun. Auch in Südkorea wächst die Sorge wieder.
06.04.2020 - 10:51 Uhr 2 Kommentare
Coronakrise: Singapur und Japan beenden ihren Sonderweg Quelle: AP
Newsscreen in den Straßen von Tokio

Japans Regierungschef Abe will wohl in Kürze den Notstand für Teile des Landes ausrufen.

(Foto: AP)

Tokio In Asien schwinden in Singapur und Japan die Hoffnungen der Bürger, dass die Virus-Pandemie doch noch ohne größere Probleme an ihnen vorübergehen könnte. Bereits am Freitag kündigte Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong an, die bisherige Bewegungsfreiheit der Bürger und die Geschäftstätigkeit von Unternehmen drastisch einzuschränken. Ein neues Konjunkturprogramm soll den Schock verringern.

Nun folgt Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, der für einen Monat den Notstand für sieben Präfekturen des Landes ausrufen will. Ein entsprechendes Dekret kündigte Abe für Dienstag an. Dann werde er auf einer Pressekonferenz Details nennen, auch um welche Präfekturen es sich handelt.

Eine derart drastische Einschränkung des öffentlichen Lebens wie in anderen Staaten solle es laut Abe trotz des Ausnahmezustands nicht geben. Vielmehr wolle er sicherstellen, dass die Wirtschaftsaktivität so weit wie möglich aufrechterhalten wird.

Treffen dürfte es unter anderem voraussichtlich die Hauptstadt Tokio und die Stadt Osaka. Allein in Tokio wohnen 13,9 Millionen Menschen, in Osaka 8,8 Millionen, ein Sechstel der Landesbevölkerung.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Dann könnten die dortigen Gouverneure ihre Bürger und Firmen nicht nur darum bitten, das Haus nicht mehr zu verlassen und Geschäfte zu schließen, sondern auch Aufforderungen dazu aussprechen. Außerdem wird die Regierung am Dienstag voraussichtlich mit dem Notstand ein weiteres Hilfsprogramm beschließen, das zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen wird.

    Damit beenden beide Länder ihre Sonderwege in der globalen Pandemie. In Japan sind die Schulen zwar schon seit Anfang März geschlossen, und viele Konzerne haben ihrer Belegschaft in Tokio Heimarbeit verordnet. Zuletzt baten mehrere Lokalregierungen ihre Bürger, nicht mehr ohne triftige Gründe nach draußen zu gehen. Viele Geschäfte waren dennoch geöffnet.

    In Singapur sah es dagegen lange so aus, als könnte der wohlhabende Stadtstaat in Südostasien beides haben: einen hocheffektiven Kampf gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 und gleichzeitig einen Alltag, der mehr oder weniger in gewohnten Bahnen verläuft.

    „Japan fehlt ein Plan B“

    Im Gegensatz zu mehr als 160 anderen Ländern gingen die Kinder in Singapur zuletzt noch zur Schule, Restaurants waren geöffnet und Einkaufszentren gut besucht. Gleichzeitig verfolgten die Gesundheitsbehörden das Coronavirus mit Überwachungs-Apps und begrenzten die Epidemie mit strengen Quarantäneauflagen.

    Doch das ist nun offenbar nicht mehr genug. Während in Europa mit Blick auf das lahmgelegte öffentliche Leben bereits über Exit-Strategien diskutiert wird, schwenken beide Regierungen auf härtere Maßnahmen um.

    In Japan, der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, rief Abes Entscheidung, den Notstand ausrufen zu wollen, am Aktienmarkt große Erleichterung hervor. Kaum sickerte sein Entschluss durch, schoss der Nikkei-225-Aktienindex um mehr als drei Prozent in die Höhe.

    Immerhin ist nun die wochenlange Unsicherheit vorbei. Schon seit mehreren Wochen forderten Experten, dass die Regierung das neue Notstandsgesetz aktiviert, das erst im März beschlossen worden war. Denn besonders in Tokio schoss die Zahl der Covid-19-Fälle in die Höhe. Am Sonntag wurden bereits 144 Infizierte gemeldet. Und die Dunkelziffer ist wegen Japans Sonderweg bei Virentests besonders hoch.

    Denn anders als andere Länder testete Japan nicht in großer Zahl, um Infektionsketten früh zu verhindern. Stattdessen konzentrierten sich die Gesundheitsbehörden auf Infektionsherde und schwere Fälle, um diese dann in Krankenhäusern zu isolieren. Die Botschaften Deutschlands und der USA warnten ihre Bürger daher, dass die wahre Zahl der Infizierten in Japan nicht seriös abzuschätzen sei.

    Der regierungskritische Epidemiologe Kentaro Iwata von der Kobe-Universität sieht gute Gründe für diese Methode: „Das ist an sich nicht schlecht.“ Denn auf der nordjapanischen Insel Hokkaido habe die Lokalregierung trotz des Messprotokolls einen Ausbruch in den Griff bekommen.

    Lokalregierungen können nicht sanktionieren

    Zudem stiegen in ganz Japan mit den Schulschließungen, physischer Distanzierung sowie der Gewohnheit, Masken zu tragen und sich oft die Hände zu waschen, die Zahlen auch lange nur langsam an.

    „Aber eines der Probleme in Japan ist, dass es keinen Plan B gibt, wenn Plan A scheitern sollte“, sagte Iwata. Und Plan A ist offensichtlich in den dichter besiedelten Millionenmetropolen nicht aufgegangen.

    Nicht nur der starke Anstieg der Infektionsfälle bereitet den Experten Sorgen, auch die Zusammensetzung. In fast zwei Dritteln der Fälle ist nicht mehr nachvollziehbar, wo sich die Menschen angesteckt haben. Zudem verteilen nun vor allem die mobilen 20- bis 40-Jährigen das Virus.

    Tokios Gouverneurin Yuriko Koike sowie mehrere ihrer Kollegen baten daher die Bürger bereits vor zwei Wochen, die Wohnungen nach Möglichkeit nicht mehr zu verlassen und abends nicht mehr auszugehen. Am Sonntag forderte sie dann sogar Ministerpräsident Abe im Fernsehen auf, den Notstand auszurufen. Die Lage sei kritisch. Die Gesundheitsversorgung könne unter der wachsenden Last an Covid-19-Patienten zusammenbrechen.

    Auf einem großen Bildschirm an einer Kreuzung im Stadtteil Shibuya ist Tokios Gouverneurin Yuriko Koike zu sehen, die die Einhaltung der Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus anmahnt. Quelle: dpa
    Coronavirus in Japan

    Auf einem großen Bildschirm an einer Kreuzung im Stadtteil Shibuya ist Tokios Gouverneurin Yuriko Koike zu sehen, die die Einhaltung der Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus anmahnt.

    (Foto: dpa)

    Gouverneurin Koike hofft nun, dass der Notstand den Ausbruch bremsen kann. Als erste Maßnahme kündigte sie vorab schon an, leichte Covid-19-Fälle aus Krankenhäusern in Hotelzimmer zu verlegen. Aber im Vergleich mit den in Europa eingeleiteten Schritten, hat sie kaum scharfe Zwangsmaßnahmen zur Verfügung.

    So kann sie Menschen nur auffordern, die Wohnungen nicht mehr zu verlassen. Wer es dennoch tut, kann nicht bestraft werden. Auch Unternehmen können gegen die Forderung nach Geschäftsschließungen verstoßen, ohne hohe Bußen befürchten zu müssen. Immerhin erhalten die Gouverneure der betroffenen Regionen nun das Recht, wichtige Produkte, Grundstücke und Gebäude zu beschlagnahmen.

    Darüber hinaus hoffen Beobachter nach den positiven Reaktionen auf die Bitten der Lokalregierungen darauf, dass die Bewohner kooperationswillig sind und die Forderungen noch stärker befolgt werden als die bisherigen Bitten.

    Schon Mitte vorige Woche war die Mobilität der Tokioter zeitweise um zwischen neun Prozent und 13 Prozent des Normalwerts gefallen, zeigt eine Auswertung des Diensts „Citymapper Mobility Index“. Das sind Werte vergleichbar mit denen in Berlin. In Ländern mit harten Ausgangssperren wie der spanischen Hauptstadt Madrid lag der Wert nur bei zwei Prozent.

    Hilfsprogramm soll den Schaden lindern

    Die Volkswirte von Goldman Sachs Japan warnten daher, dass ein einmonatiger Notstand im Großraum Tokio Japans Wirtschaft im mittleren Basisszenario um weitere 0,7 Prozentpunkte schrumpfen lassen könnte. Das Bruttoinlandsprodukt könnte im laufenden Quartal in dem Fall aufs Jahr hochgerechnet um 10,6 Prozentpunkte tiefer als im vorigen Vierteljahr fallen.

    Der Einbruch im laufenden Jahr steigt in der Simulation auf 20 Prozentpunkte, wenn im gesamten Großraum Tokio mit den angrenzenden Präfekturen Kanagawa, Chiba und Saitama der Notstand ausgerufen würde. Den Einfluss einer Teilschließung Osakas haben die Volkswirte noch nicht durchgerechnet.

    Nach bisherigen Informationen wird die Regierung des am höchsten verschuldeten Industrielands am Dienstag auch ein neues Konjunkturprogramm beschließen, um die wirtschaftlichen Folgen des Notstands abzumildern. Insgesamt sollen die Einkommen von Bewohnern und Unternehmen mit Ausgaben, Krediten und anderen Maßnahmen in Höhe von 60 Billionen Yen (510 Milliarden Euro) unterstützt werden.

    Das Rettungspaket wird damit offenbar größer ausfallen als in der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren: 2009 hatte das Land Konjunkturhilfen im Umfang von rund 475 Milliarden Euro gewährt.

    Eine Maßnahme ist die Zahlung von 300.000 Yen (2550 Euro) an etwa ein Fünftel der 53 Millionen Haushalte, die besonders stark unter Verdienstausfällen leiden. Darüber hinaus gibt es diverse direkte und indirekte Hilfen, zum Beispiel erhöhte Gehaltszuschüsse für Mitarbeiter, Sonderkredite für Selbstständige bis hin zu Großkonzernen. Auch über den Kauf von Unternehmensanleihen durch Staatsbanken wird nachgedacht.

    Singapur kann Infektionswege kaum mehr nachvollziehen

    Verglichen mit anderen Ländern ist Singapur bisher ein Paradies für Freigänger gewesen. Doch die Wirtschaftszahlen weisen in eine eindeutige Richtung: Am 3. April lag der „Citymapper Mobility Index“ bei 50 Prozent des Vorkrisenwerts. Aber ab Dienstag müssen die meisten Arbeitgeber in der knapp sechs Millionen Einwohner großen Metropole ihre Angestellten nach Hause schicken.


    Nur Betriebe, die als essenziell angesehen werden, dürfen wie gewohnt weiterarbeiten. Dazu gehören unter anderem Gesundheitsdienstleister, genauso wie Supermärkte, Banken, Chemie- und Halbleiterfabriken. Unternehmen, deren Arbeit der Regierung als derzeit verzichtbar erscheint, müssen hingegen auf Homeoffice umstellen – oder ganz schließen, falls das nicht möglich ist. Ab Mittwoch machen dann auch noch die Schulen und Kindergärten dicht.

    Die Regelungen sollen vorerst für einen Monat gelten. „Wir müssen jetzt entschlossen handeln, um einer Eskalation bei den Infektionen vorzubeugen“, sagte Regierungschef Lee in seiner Ansprache. Zwar hat Singapur im Vergleich zu den meisten Ländern in Europa oder den USA erst sehr wenig Coronavirus-Infektionen gemeldet – am Wochenende waren es rund 1300 Fälle und insgesamt sechs Todesopfer.

    Doch Lee sieht Grund zur Sorge: Es beunruhige ihn, dass nicht mehr bei jedem Krankheitsfall der Infektionsweg genau nachvollzogen werden könne, sagte er. Das ist in seinen Augen ein Indiz dafür, dass sich Menschen in der Stadt bewegen, deren Infektion nicht erkannt worden sei.

    Die strikteren Maßnahmen vergleicht Lee mit der Sicherung in einem Stromkasten: Sie seien eine Notbremse im System, um Schlimmeres zu verhindern. „Ich weiß, dass Arbeitnehmer und Unternehmen davon massiv getroffen werden“, sagte er. „Wir werden ihnen helfen, das durchzustehen.“

    Finanzminister Heng Swee Keat hat am Montag einen Solidaritätshaushalt vorgestellt, der die wirtschaftlichen Schäden abfedern soll. Es ist bereits das dritte Konjunkturpaket der Regierung seit dem Beginn der Krise. Das Land werde die Krise gemeinsam überstehen und noch stärker daraus hervorgehen, schrieb der stellvertretende Regierungschef am Wochenende auf Facebook.

    Das Ziel der Regierung, Menschenansammlungen zu vermeiden, wurde in der Vorbereitung auf den bevorstehenden Shutdown am Wochenende aber vielerorts verfehlt. Einkaufszentren erlebten einen regelrechten Besucheransturm in Läden, die nun vorerst geschlossen werden.

    Vor Singapurs Ikea bildeten sich lange Schlangen, weil nur eine begrenzte Zahl von Einkäufern in den Verkaufsraum gelassen wurde. Auf seiner Homepage veröffentlichte das Unternehmen eine ungewöhnliche Bitte an die Kunden: Man möge darüber nachdenken, den Einkauf wenn möglich doch zu verschieben.

    Sorge in Südkorea wächst wieder

    Auch Südkorea, als ein weiteres Vorbild im Virenkampf, zittert weiter vor einer Explosion der Pandemie. Mit moderater physischer Distanzierung und einem von Technik unterstützten Testprogramm konnten die Behörden ein großes regionales Cluster in der Millionenmetropole Daegu eindämmen.


    Handelsblatt Morning Briefing - Corona Spezial

    Derzeit finden die Behörden nur weniger als 100 neue Infektionen pro Tag. Aber dies kann sich ändern, warnen Experten. Mit Sorge beobachten sie, wie mit den Frühlingstagen wieder mehr Menschen nach wochenlanger Zurückhaltung vor die Tür gehen.

    In Japan gilt ein ähnliches Phänomen vor drei Wochen als möglicher Brandbeschleuniger für den jüngsten Anstieg. Für Südkorea wäre das ein schwerer Schlag. Denn solange die Virenherde in der Provinz aufflackern, kann Südkoreas starkes Zentrum Seoul helfen. Andersherum geht das kaum.

    Mehr: Die Hoffnung auf ein Ende der Krise in New York lässt die Anleger in Asien aufatmen – obwohl sich in Japan die Lage verschärft.

    Startseite
    Mehr zu: Coronakrise - Sonderweg gescheitert: Japan und Singapur schwenken auf harte Einschnitte um
    2 Kommentare zu "Coronakrise: Sonderweg gescheitert: Japan und Singapur schwenken auf harte Einschnitte um"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Die Corona-Pandemie hat sich auch deshalb weltweit so schnell verbreitet, weil der Flugverkehr nicht rechtzeitig als das Einfallstor und die Flugpassagiere nicht als Überträger erkannt worden sind. "

      Und wem ist das zu "verdanken"?
      Wer hat die Gefährlichkeit des Virus verharmlost, die Situaton in Wuhan heruntergespielt, Whistleblower kalt gestellt - und dann auch noch die WHO und die Weltöffentlichkeit übelst getäuscht?
      Nein, das waren nicht Trump, Putin oder die anderen üblichen Verdächtigen.
      Russland etwa hat allerdings als eines der wenigen Länder die Grenze zu China bereits frühzeitig (!) dicht gemacht (Ende Januar). Es hat hier meiner Meinung nach allerdings auch wesentlich mehr "Erfahrung" aufgrund des Kalten Krieges. Man musste dort immer damit rechnen, dass die Amis das Land auch mit Biowaffen angreifen - und hatte garantiert auch noch Notfallpläne aus dieser Zeit in der Schublade.
      Jetzt, da das Zeitfenster geschlossen ist, hat man fast überall nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera: weitgehender Wirtschaftsstillstand und dafür weniger Todesopfer oder kein Lockdown und dafür möglicherweise sehr, sehr viele Todesopfer!!
      Was jetzt denjenigen betrifft, dem es zu "verdanken" ist, dass sich das Coronavirus-Virus weltweit verbreiten konnte - nämlich die chinesische KP - so wird sie dafür bezahlen müssen. Möglicherweise mit ihrem Machtverlust, sicherlich aber sehr viel Schadensersatz. Nur, damit Sie annähernd eine Vorstellung davon bekommen, welche Summen hier im Spiel sein werden:
      (...)
      Das wird in den Multi-Billionen USD-Bereich gehen. China könnte am Ende also wesentlich eher pleite als die nächste Weltmacht sein...

      (...) Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte verwenden Sie keine Links oder Videos anderer Seiten.

    • Bei einem Virus mit einer Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen, in denen der Virusträger andere infizieren kann, ohne selbst Krankheitssymptome zu zeigen, gibt es nicht die eine Maßnahme, die für sich alleine eine Epidemie/verhindern. Es bedarf mehrerer fein justierter und eng begrenzter Einzelmaßnahmen die zum Teil. Die Corona-Pandemie hat sich auch deshalb weltweit so schnell verbreitet, weil der Flugverkehr nicht rechtzeitig als das Einfallstor und die Flugpassagiere nicht als Überträger erkannt worden sind. Im Rahmen der Terrorabwehr sind zwar die Daten aller Flugpassagiere aus China den Behörden bekannt gewesen, Nun ist das Virus aber kein Terrorist und die Daten aus Datenschutzgründen nicht zur Eindämmung einer Epidemie oder Pandemie nutz- und verwertbar.
      Daher wurden die tatsächlichen Verbreiter des Virus nie in Quarantäne gesteckt. Bevor ein aussagekräftiger Test entwickelt ist, ist die Quarantäne im Grunde genommen die einzige sichere Methode eine Verbreitung zu unterbinden.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%