Rede zur Lage der Nation: Biden verteidigt US-Protektionismus und grenzt sich von China ab
Der US-Präsident bekannte sich bei der Ansprache unter anderem zur Führungsrolle der USA in der Nato.
Foto: APWashington. Brücken, Züge, Straßen, Batteriefabriken, Breitband, all das bauen die USA. Mehr als „700 Milliarden US-Dollar an privaten Investitionen“ seien durch seine Gesetze angekurbelt worden, erklärte US-Präsident Joe Biden in seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstag. „Aber wir bauen auch etwas anderes auf“, führte er weiter aus: „Stolz“.
Es war eine selbstbewusste, kämpferische Botschaft, die Biden vorbrachte. Die USA seien „besser aufgestellt als jedes andere Land der Erde“, was Inflation und Energiepreise angehe. Seine Rede konnte auch als Verkaufsargument für eine mögliche zweite Amtszeit verstanden werden. Denn in Washington wird erwartet, dass der 80-Jährige bald seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen 2024 verkündet.
Angesichts eines gespaltenen Kongresses können Bidens Demokraten seit diesem Jahr nicht mehr viele Gesetze anstoßen. Der US-Präsident unterstrich deshalb vor allem die Umsetzung bereits beschlossener Reformen.