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Ukraine-KriegTrump kündigt nach Medwedew-Aussagen Entsendung von Atom-U-Booten an

Seit Tagen gehen sich US-Präsident Trump und Ex-Kremlchef Medwedew gegenseitig verbal an. Nun legt Trump nach – und lässt, wie er angibt, seinen Worten Taten folgen. 02.08.2025 - 00:59 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Atom-U-Boot USS Ohio: US-Präsident Trump will zwei U-Boote dieser Art in „geeigneten Regionen“ stationieren. Foto: Darren England/AAP/dpa

Washington, New York. US-Präsident Donald Trump hat wegen der Auseinandersetzung mit dem früheren russischen Staatschef Dmitri Medwedew die Verlegung zweier Atom-U-Boote angeordnet.

Dies geschehe „nur für den Fall, dass diese törichten und provokativen Äußerungen mehr als nur das sind“, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Wohin die U-Boote genau verlegt werden, war zunächst unklar. Trump schrieb lediglich von „geeigneten Regionen“.

Weiter schrieb der US-Präsident: „Worte sind sehr bedeutend und können oft zu unbeabsichtigten Folgen führen“. Er hoffe, dass das nicht einer dieser Fälle sein werde.

In der Konfrontation mit Russland nahm Trump damit zum ersten Mal Bezug auf das amerikanische Atomwaffenarsenal. Für den US-Präsidenten, der bisher meist zurückhaltend auf die russische Aggression in der Ukraine reagiert hatte, ist das eine deutliche Eskalation.

Unklar blieb zunächst, welche Art von Atom-U-Booten Trump meinte. Die USA verfügen über atomgetriebene Angriffs-U-Boote, die feindliche Schiffe zerstören können, aber auch über weitaus größere, atomgetriebene und atomar bewaffnete U-Boote, deren Interkontinentalraketen Ziele in Tausenden von Kilometern Entfernung erreichen können.

Da die Bewegungen der Atom-U-Boote streng geheim sind, wird es höchstwahrscheinlich unmöglich sein, Trumps Ankündigung nachzuverfolgen.

Streit wegen Ultimatum

Trump und Medwedew streiten sich bereits seit Tagen öffentlich. Ausgangspunkt war Trumps neues Ultimatum, bei dem er die Frist für eine Waffenruhe oder einen Frieden zwischen Russland und der von Moskau angegriffenen Ukraine auf zehn Tage verkürzte – und mit Sanktionen drohte. Diese Frist läuft kommende Woche ab.

Medwedew drohte daraufhin auf der Plattform X unter anderem eine direkte militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und den USA an. Jedes Ultimatum sei demnach ein Schritt auf dem Weg zum Krieg. Trump bezeichnete er unter anderem als „Opa“. Medwedew schrieb auch, der US-Präsident solle sich an die Gefährlichkeit von Zombies erinnern, wenn er über den Tod der indischen und russischen Wirtschaft philosophiere.

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dpa, feho
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