US-Präsidentschaftswahlen: Trumps Schicksal hängt jetzt an zwölf Geschworenen
Washington. Zum Ende seines Schweigegeldprozesses holte sich Donald Trump die Verstärkung seiner Familie. Seine Söhne Donald Jr. und Eric, seine Tochter Tiffany und Schwiegertochter Lara Trump begleiteten den Ex-Präsidenten in den Gerichtssaal im New Yorker Stadtteil Manhattan, während Trumps Ehefrau Melania und seine Tochter Ivanka fernblieben.
Vor dem Gebäude hatten seit dem Wochenende Interessierte campiert, um das Finale eines der wohl wichtigsten Strafprozesse der modernen US-Geschichte aus nächster Nähe zu verfolgen. Die Schlussplädoyers zogen sich bis in den Abend (Ortszeit).
Eine Entscheidung der zwölfköpfigen Jury, ob Trump für schuldig befunden wird oder nicht, könnte noch in dieser Woche fallen – oder sich länger hinziehen. Der republikanische Präsidentschaftskandidat fordert Amtsinhaber Joe Biden im Rennen um das Weiße Haus heraus.
Könnte Trump ins Gefängnis kommen? Welche Bedeutung hätte ein Schuldspruch für den Wahlkampf? Und worum ging es in dem Prozess noch mal? Fünf Dinge, die Sie jetzt wissen müssen:
1. Ein zweifelnder Geschworener reicht für einen Freispruch
Trump wird vorgeworfen, Geschäftsunterlagen gefälscht zu haben, um eine Schweigegeldzahlung vor der Präsidentschaftswahl 2016 zu verschleiern. Nach den Schlussplädoyers wird nun eine zwölfköpfige Jury über ein Urteil beraten.