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US-Wahl 2024Donald Trump: Der Republikaner im Überblick

Donald Trump kehrt 2025 ins Weiße Haus zurück. Trotz Gerichtsverfahren und Skandalen gewann er die Wahl 2024. Ein Blick auf seine politische Karriere.Nora Balmann 19.11.2024 - 09:45 Uhr
Foto: dpa

Ehefrau und Kinder

Donald Trump schloss in seinem Leben drei Ehen: 1977 heiratete er das tschechische Model Ivana Marie Zelníčková, gefolgt von der Ehe mit der amerikanischen Schauspielerin Marla Maples im Jahr 1993 und der Hochzeit mit dem slowenischen Model Melania Knauss im Jahr 2005. Der Vater von zwei Töchtern und drei Söhnen, die im Alter von 10 bis 39 Jahren sind, ist außerdem achtfacher Großvater. Sein ältester Sohn ist Donald Jr., während das jüngste Kind Barron ist (l.).

Foto: Bloomberg

Alter und Werdegang

Am 14. Juni 1946 kam Donald Trump als das vierte von insgesamt fünf Kindern in Queens zur Welt. Sein Vater, Fred C. Trump, war ein Bauunternehmer und Immobilienhändler. Nach seinem Studium der Wirtschaft folgte Donald Trump den beruflichen Pfaden seines Vaters und übernahm die Geschäfte der Familie.

Foto: Bloomberg

Karriere als Unternehmer

Zügig tauchte Donald Trump in umfangreiche Immobilienprojekte ein. Allerdings brachten riskante Investitionen ihm den Ruf eines umstrittenen Immobilienentwicklers ein. Laut der "New York Times" musste er sogar im Jahr 1995 ein Defizit von 916 Millionen Dollar steuerlich geltend machen. Trotz dieser Herausforderungen überwand er die Krise, und sein Unternehmen kehrte zu profitablen Geschäften zurück. Sein Name schmückt weiterhin bedeutende Bauprojekte wie den Trump World Tower in New York und das Trump International Hotel and Tower in Chicago (siehe Foto). Darüber hinaus führt er eine eigene Hotelkette. Nebenbei investierte Trump in verschiedene Sportarten wie Golf oder American Football und steckte Geld in Medienunternehmen. Dabei nutzte er die Gelegenheit, sich selbst als Autor, Kommentator oder Schauspieler medial präsent zu machen.

Foto: REUTERS

Trumps wechselhafte politische Karriere

Politisch verzeichnet Donald Trump ebenfalls eine wechselhafte Karriere. Im Jahr 1987 trat er den Republikanern bei, wechselte 2001 zur Independence Party und schloss sich danach den Demokraten an. Schließlich kehrte er 2009 zu den Republikanern zurück.

Im Jahr 2015 verkündete Donald Trump seine Absicht, als US-Präsidentschaftskandidat anzutreten. Sein inhaltlicher Fokus lag dabei auf Themen wie der Ablehnung bestehender Freihandelsabkommen, dem Bau einer Mauer zu Mexiko und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Dabei verfolgte er stets das Motto „America First”.


Foto: AP

Wahl zum 45. US-Präsidenten

Im Juli 2016 wurde Donald Trump von den Republikanern offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gewählt. Im Verlauf des Wahlkampfs musste er sich nur noch gegen seine Kontrahentin Hillary Clinton durchsetzen – und tatsächlich gewann er am 8. November die US-Wahl. Obwohl Hillary Clinton mit 65,4 Millionen Stimmen etwa 2,6 Millionen Stimmen mehr als Donald Trump (62,8 Millionen Stimmen) erhielt, führte das US-Wahlsystem dazu, dass sie im „Electoral College“, dem Wahlleutegremium, nur 232 Wahlleute erreichte, während Trump 306 Wahlleute erhielt. Am 20. Januar 2017 legte Donald Trump schließlich seinen Amtseid ab und wurde offiziell der 45. Präsident der USA.

Foto: REUTERS

Die Ukraine-Affäre

Donald Trumps politische Laufbahn ist von verschiedenen Skandalen überschattet. Der erste Vorwurf lautete Amtsmissbrauch: In der sogenannten Ukraine-Affäre wurde ihm vorgeworfen, in einem Telefonat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj dazu gedrängt zu haben, gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden und dessen Sohn Hunter wegen Korruptionsvorwürfen zu ermitteln. Das Ziel war es, sich Vorteile bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 zu verschaffen. Im Februar 2020 wurde Trump vom Senat freigesprochen.

Foto: AP

Der Sturm auf das Kapitol

Trumps Wiederwahl scheiterte im November 2020 an dem Demokraten Joe Biden. Allerdings weigerte sich Trump, die Niederlage zu akzeptieren. Nach einer aufstachelnden Rede drangen am 6. Januar 2021 schließlich Hunderte seiner Anhänger gewaltsam in den Sitz des US-Kongresses in Washington ein. Ihr Ziel war es, den Senat und das Repräsentantenhaus daran zu hindern, die förmliche Bestätigung des Sieges von Joe Biden vorzunehmen und Trump somit verfassungswidrig zur Fortsetzung seiner Präsidentschaft zu verhelfen. Infolgedessen wurde gegen Trump wenige Tage später ein zweites Amtsenthebungsverfahren eröffnet, das jedoch später mit einem Freispruch endete, da nur 57 von 100 Senatoren Trump der Anstiftung zum Aufruhr für schuldig befanden, anstelle der notwendigen Zweidrittelmehrheit. Ein Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses kam im Dezember 2022 zu dem Schluss, dass Trump selbst die Gewaltakte initiiert hatte, um die friedliche Machtübergabe an Joe Biden zu verhindern.

Foto: Bloomberg

US-Präsidentschaftswahl 2024

Donald Trump wird 2025 nach seinem Wahlsieg am 5. November 2024 ins Weiße Haus zurückkehren. Er setzte sich gegen die demokratische Kandidatin Kamala Harris durch, die nach Joe Bidens überraschendem Rückzug angetreten war. Trumps erneute Präsidentschaft beginnt am 20. Januar 2025

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