1. Startseite
  2. Politik
  3. International
  4. US-Zölle: US-Demokraten wollen Trumps Grönland-Konflikt-Zölle im Senat stoppen

US-ZölleUS-Demokraten wollen Trumps Grönland-Konflikt-Zölle im Senat stoppen

Live-BlogKritik auch von US-Senatoren +++ Krisentreffen der EU-Botschafter für Sonntag geplant +++ Bundesregierung: Stimmen uns mit europäischen Partnern ab +++ Der Newsblog. 18.01.2026 - 07:25 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Chuck Schumer: „Die Demokraten im Senat werden ein Gesetz einbringen, um diese Zölle zu blockieren.“ Foto: Rod Lamkey/FR172078/dpa
18.01.2026 – 00:46 Uhr Miriam Braun

Top-Demokrat Schumer will Trumps Zollpläne im Senat stoppen

Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, hat angekündigt, die angedrohten Zölle von US-Präsident Donald Trump gegen europäische Verbündete im Konflikt um Grönland stoppen zu wollen. „Die Demokraten im Senat werden ein Gesetz einbringen, um diese Zölle zu blockieren, bevor sie der amerikanischen Wirtschaft und unseren Verbündeten in Europa weiteren Schaden zufügen“, teilte Schumer mit. Die törichten Zölle Trumps hätten die Preise bereits in die Höhe getrieben und der US-Wirtschaft geschadet. 

Jetzt verschlimmere Trump die Lage nur noch mehr, teilte Schumer mit. „Es ist unglaublich, dass er diese Dummheit noch verstärken will, indem er unseren engsten Verbündeten Zölle auferlegt, um sein unrealistisches Streben zur Übernahme Grönlands zu erreichen.“ Die Demokraten sind im Senat zwar in der Minderheit, zu Trumps Zoll-Plänen haben sich aber auch bereits Republikaner kritisch geäußert.
18.01.2026 – 06:25 Uhr Marc Renner
17.01.2026 – 22:40 Uhr Miriam Braun

US-Senatoren kritisieren Trump für Zollandrohung zu Grönland

Im US-Parlament regt sich Widerstand gegen die Zollandrohung von Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Länder im Grönland-Konflikt. Die beiden Co-Vorsitzenden der parteiübergreifenden Nato-Beobachtergruppe des Senats, die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen und der republikanische Senator Thom Tillis, erklärten: Eine solche Rhetorik helfe Gegnern wie Kremlchef Wladimir Putin und Staats- und Parteichef Xi Jinping, „die eine Spaltung der Nato sehen wollen“. 

„Zu einer Zeit, in der viele Amerikaner bereits über steigende Lebenshaltungskosten besorgt sind, würden diese Zölle die Preise sowohl für Familien als auch für Unternehmen erhöhen. Wir fordern die Regierung auf, die Drohungen zu beenden und auf Diplomatie zu setzen“, hieß es weiter in der Erklärung der Senatoren.
17.01.2026 – 22:17 Uhr Miriam Braun

Expertin: Trump will mit Zoll-Drohung Europäer spalten

Nach Ansicht der Forschungsgruppenleiterin Amerika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) will US-Präsident Donald Trump mit seiner Zoll-Drohung an acht europäische Nato-Länder die Europäer spalten. „Trump macht das, weil er es kann und weil Grönland für ihn eine wichtige „Trophäe“ ist“, sagte Laura von Daniels der Deutschen Presse-Agentur. Er nutzte die Zölle gegen einzelne europäische Staaten, „um maximal Druck aufzubauen und die Europäer, die bisher in der Grönland-Krise eng zusammenstehen, zu spalten.“

Immer wieder habe es in den letzten Wochen geheißen, der Supreme Court könnte bald über die Notstands-Zölle entscheiden und Trumps eigenmächtige Entscheidungen einschränken. Normalerweise hat der US-Kongress das alleinige Steuer- und Zollrecht – Trumps Regierung umging diese Instanz für ihre aggressive Zollpolitik mit Berufung auf ein Notstandsgesetz aus dem Jahr 1977, genannt IEEPA. Unter diesem Gesetz kann der Präsident im Krisenfall selbst Dekrete erlassen, ohne dass das Parlament angerufen werden muss.

Das könne den Zeitpunkt für seine plötzliche Zollentscheidung teilweise erklären, so von Daniels. Ein anderer Grund könnte eine kalkulierte Machtdemonstration sein, kurz bevor der US-Präsident selbst zum Weltwirtschaftsforum nach Davos reise, das am Montag beginnt. „Trump setzt auf Einschüchterung und Demütigung der eigenen Verbündeten, vor allem Dänemarks und Grönlands“, sagte von Daniels.
17.01.2026 – 22:00 Uhr Miriam Braun

Unions-Mittelstand fordert nach Trump-Drohung „Wirtschaft first“

Angesichts der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle fordert die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der Union sofortige Entlastungen für Unternehmen. Durch Trumps Ankündigung hätten sich die Spielregeln geändert, sagt die MIT-Vorsitzende Gitta Connemann der „Rheinischen Post“ laut Vorabbericht. 

„Jetzt muss gelten: 'Wirtschaft first'.“ Connemann verlangt die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, eine rasche Körperschaftsteuerreform sowie eine Senkung der Stromsteuer für alle Betriebe und Verbraucher. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft werde durch neue Zölle ins Mark getroffen.
17.01.2026 – 21:47 Uhr Miriam Braun

Kallas: US-Zölle spielen China und Russland in die Hände

Die von den USA verhängten Zölle gegen europäische Verbündete gefährden nach Darstellung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas den Wohlstand auf beiden Seiten des Atlantiks. Zudem spielten sie China und Russland in die Hände, schreibt Kallas auf der Plattform X. „Sie sind es, die von der Spaltung der Verbündeten profitieren.“ Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Grönland könnten innerhalb der Nato geklärt werden.
17.01.2026 – 21:24 Uhr Miriam Braun

EVP-Chef Weber stellt Ratifizierung von US-Handelsabkommen infrage

Im EU-Parlament regt sich nach der Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump Widerstand gegen die in den kommenden Tagen geplante Ratifizierung des EU-US-Handelsabkommens. Der Fraktionsvorsitzende der EVP, Manfred Weber, schreibt auf dem Kurznachrichtendienst X, seine Partei sei zwar für die Vereinbarung. 

„Aber angesichts der Drohungen von Donald Trump bezüglich Grönland ist eine Zustimmung derzeit nicht möglich.“ Die Nullzölle auf US-Produkte müssten auf Eis gelegt werden. Kurz nach Trumps Ankündigung forderte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer die Europäer dagegen auf, den Streit über Grönland auszuklammern. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Trump hatten im Juli 2025 eine Einigung über Zölle und Handel erzielt.
17.01.2026 – 20:30 Uhr Miriam Braun

Insider: EU-Botschafter zu Krisentreffen in Brüssel einberufen

Die EU-Botschafter kommen nach Angaben aus europäischen Diplomatenkreisen am Sonntag zu einer Dringlichkeitssitzung in Brüssel zusammen. Themen seien die Lage in Grönland sowie die neuen Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump.
17.01.2026 – 20:16 Uhr Miriam Braun
Stegner fordert Digitalsteuer als Antwort auf Trump-Drohungen
Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner fordert nach der Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland Gegenmaßnahmen. „Vielleicht sollten wir schon mal die Digitalsteuer vorbereiten – eine andere Sprache versteht der ältere Herr nicht“, sagt Stegner dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) laut Vorabbericht. Man könne das Vorgehen für Satire halten, dies sei es aber leider nicht. Stegner fügt mit Blick auf seinen Wahlkreis hinzu, die einzige deutsche Hochseeinsel Helgoland sei „selbstredend ebenfalls unverkäuflich“.
17.01.2026 – 19:48 Uhr Miriam Braun

Von der Leyen: „Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben“

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, schrieb in einem Post auf X, dass die EU in voller Solidarität mit Dänemark und der Bevölkerung Grönlands stehe. „Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und eine gefährliche Abwärtsspirale riskieren“, schrieb sie.

Europa werde weiterhin geeint und koordiniert vorgehen und sich für die Wahrung seiner Souveränität einsetzen: „Der Dialog bleibt von entscheidender Bedeutung, und wir sind entschlossen, auf dem bereits letzte Woche zwischen  dem Königreich Dänemark und den USA begonnenen Prozess aufzubauen.“
17.01.2026 – 19:39 Uhr Miriam Braun

Starmer nennt Trumps Zoll-Drohungen „völlig falsch“

Der britische Premierminister Keir Starmer will nach der Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt direkt mit den Amerikanern ins Gespräch gehen. Es sei „völlig falsch“, Zölle gegen Verbündete zu erheben, die sich für „die kollektive Sicherheit der Nato-Verbündeten“ einsetzten, teilte Starmer in einer Erklärung mit. „Wir werden dies natürlich direkt mit der US-Regierung besprechen.“

Die Position der Briten zu Grönland sei klar: Die Insel sei Teil des Königreichs Dänemark und ihre Zukunft „eine Angelegenheit der Grönländer und Dänen“. Das Vereinigte Königreich habe deutlich gemacht, dass die Sicherheit in der Arktis für die gesamte Nato bedeutend sei und die Verbündeten mehr tun sollten, „um der Bedrohung durch Russland in verschiedenen Teilen der Arktis zu begegnen“.
17.01.2026 – 19:19 Uhr Miriam Braun

VDA warnt vor Kosten durch US-Zölle

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt angesichts der US-Zolldrohungen vor schweren wirtschaftlichen Folgen. „Die Kosten durch diese zusätzlichen Zölle wären für die deutsche sowie europäische Industrie – in ohnehin herausfordernden Zeiten – enorm“, teilt VDA-Präsidentin Hildegard Müller mit. Sie fordert eine kluge, strategische und mit den betroffenen Ländern abgestimmte Reaktion aus Brüssel. „Schnellschüsse führen zu einer Eskalation und einer möglichen Spirale, die nur Verlierer produziert.“ Zudem müssten die USA „den freien Willen“ Grönlands akzeptieren.

17.01.2026 – 19:16 Uhr Miriam Braun

Schweden: „Wir lassen uns nicht erpressen“

Der schwedische Premierminister Ulf Kristersson reagierte scharf auf die Zolldrohungen von Donald Trump:  „Wir lassen uns nicht erpressen. Nur Dänemark und Grönland entscheiden über Angelegenheiten, die Dänemark und Grönland betreffen“, schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst X. „Es handelt sich um ein EU-Problem, das weit mehr Länder betrifft als diejenigen, die derzeit herausgegriffen werden.“ Schweden führe derzeit intensive Gespräche mit anderen EU-Ländern, Norwegen und dem Vereinigten Königreich, um eine koordinierte Reaktion zu erreichen.


17.01.2026 – 19:08 Uhr Miriam Braun

Rasmussen: Trumps Zollandrohung für Dänemark überraschend

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen zeigt sich von der Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump gegenüber mehreren europäischen Staaten im Grönland-Konflikt überrascht. Das teilte der Däne in einer Stellungnahme der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge mit. Dänemark stehe derzeit in engem Kontakt mit der EU-Kommission. 

Ein Krisengespräch zwischen den USA, Dänemark und Grönland, an dem auch Rasmussen teilnahm, hatte am Mittwoch keine Lösung im Konflikt um die Besitzansprüche der USA gebracht.
17.01.2026 – 18:58 Uhr Miriam Braun

US-Handelsbeauftragter: Europa entscheidet über Eskalation

Nach Darstellung des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer liegt es an der Europäischen Union, ob der Streit um Grönland ein geplantes Handelsabkommen belastet. „Anstelle der Europäer würde ich wahrscheinlich versuchen, dies auszuklammern“, sagt Greer am Rande einer Automesse in Detroit. Sollte die EU die neuen Zolldrohungen von Präsident Donald Trump jedoch zu einem Thema bei dem Handelsvertrag machen wollen, sei dies ihre Entscheidung und nicht die der USA.
17.01.2026 – 18:53 Uhr Miriam Braun

Macron verurteilt Zolldrohungen als inakzeptabel

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte Trumps Zollandrohungen wegen Grönland auf der Kurznachrichtenplattform X als inakzeptabel. Sie hätten in diesem Zusammenhang keinen Platz. „Die Europäer werden darauf geschlossen und koordiniert reagieren, sollten sie bestätigt werden“, schrieb der Präsident. „Wir wissen, wie wir die europäische Souveränität wahren können.“

Frankreich bekenne sich zur „Souveränität und Unabhängigkeit der Nationen – in Europa wie auch anderswo“, schrieb der Präsident weiter. Dieses Prinzip leite die Entscheidungen und untermauere das Bekenntnis zu den Vereinten Nationen und ihrer Charta. Vor diesem Hintergrund begründete Macron auch die Beteiligung Frankreichs an der von Dänemark organisierten militärischen Übung in Grönland.
17.01.2026 – 18:39 Uhr Miriam Braun

Bundesregierung: Stimmen uns mit europäischen Partnern ab

Die Bundesregierung setzt nach der jüngsten Zollandrohung von US-Präsident Donald Trump auf eine gemeinsame europäische Linie. Man befinde sich „in engster Abstimmung mit den europäischen Partnern“, teilt Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. „Gemeinsam werden wir zur gegebenen Zeit über geeignete Reaktionen entscheiden.“ Die Regierung habe die Äußerungen Trumps zur Kenntnis genommen.

17.01.2026 – 18:19 Uhr Miriam Braun

EU-Ratspräsident: Koordiniere EU-Antwort auf Trumps Zolldrohungen

EU-Ratspräsident Antonio Costa stimmt nach eigenen Angaben eine gemeinsame europäische Antwort auf die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump ab. Die EU werde das Völkerrecht immer sehr entschieden verteidigen, sagt Costa auf einer Pressekonferenz. Dies gelte überall, beginne aber natürlich in den Mitgliedstaaten.
17.01.2026 – 18:12 Uhr Miriam Braun

DIW-Chef Fratzscher zu Trumps Zolldrohung: EU braucht Kooperation mit China & Co

DIW-Präsident Marcel Fratzscher fordert angesichts der neuen Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere EU-Länder wegen der Grönland-Frage Konsequenzen. „Es ist höchste Zeit, dass die EU – und vor allem die Bundesregierung – globale Kooperationen mit China und anderen stärkt, um Trump Paroli zu bieten“, sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Dessen Androhung von Strafzöllen, um sich Grönland einzuverleiben, zeige die Schwäche und Handlungsunfähigkeit Europas. Dies unterstreiche zugleich das Scheitern der Europäischen Union im Umgang mit Trump im Handelskonflikt.

„Europa hat stetig nachgegeben und Trump gewähren lassen, anstatt sich für die eigenen Interessen und global für Multilateralismus einzusetzen“, sagte Fratzscher. „Dieser Fehler rächt sich jetzt, weil Trump die Schwäche und Handlungsunfähigkeit Europas erkannt hat.“ Er werde Europa so lange erpressen, bis der Kontinent mit einer Stimme spreche, sich stärker integriere, Rückgrat zeige und klüger agiere.
17.01.2026 – 18:07 Uhr Miriam Braun

Norwegen: Zölle gehören nicht in Grönland-Debatte

Norwegen stellt sich nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump hinter Dänemark. „Wir sind nicht der Meinung, dass die Frage von Zöllen in diesen Zusammenhang gehört“, teilt Außenminister Espen Barth Eide mit. Innerhalb der Nato sei man sich weithin einig, dass die Sicherheit in der Arktis einschließlich Grönlands gestärkt werden müsse.
17.01.2026 – 17:51 Uhr Anna Kipnis

Grüne zu Trump: EU soll mit Gegenzöllen drohen

Die Grünen fordern eine geschlossene Reaktion der Europäischen Union auf die Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Staaten im Grönland-Konflikt. „Die EU darf angesichts der Zoll-Drohungen von Trump jetzt nicht zurückweichen“, sagte Fraktionschefin Katharina Dröge in Berlin. „Es braucht die klare Antwort an Trump, dass die EU auf Zollandrohungen mit Gegenzöllen antworten wird.“ 

Dröge kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die bisherige Linie zu Trump. „Die Strategie des Zurückweichens und der Beschwichtigung von Friedrich Merz ist gescheitert“, meinte die Grünen-Politikerin. „Bei der Verteidigung der internationalen Ordnung braucht es Selbstbewusstsein und Klarheit.“

Trump hatte unter Verweis auf den Grönland-Konflikt weitere Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder angekündigt. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, teilte Trump mit.
17.01.2026 – 16:30 Uhr Anton Dieckhoff

Trump kündigt Zölle gegen Deutschland und andere Länder wegen Grönland an

US-Präsident Donald Trump kündigt Zölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland wegen der Grönland-Frage an. Diese würden zunächst ab dem 1. Februar zehn Prozent betragen, erklärte Trump am Samstag. Ab dem 1. Juni sollen sie auf 25 Prozent steigen, wenn kein Abkommen für einen US-Kauf der Insel erzielt werde.

Lesen Sie hier mehr: 
16.01.2026 – 01:19 Uhr Miriam Braun

Weißes Haus: Chip-Zölle nur „erste Phase“ – Weitere Schritte möglich

Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Hochleistungschips sind nach Angaben des Weißen Hauses nur ein erster Schritt. Es handele sich um eine „erste Phase“, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Donnerstag (Ortszeit). Weitere Maßnahmen könnten folgen, dies sei abhängig von Verhandlungen mit anderen Ländern und Unternehmen. Trump habe bereits früher mit einem Zoll von 100 Prozent auf nicht in den USA hergestellte Chips gedroht, um die heimische Halbleiterfertigung zu stärken, so der Sprecher weiter.

Die US-Regierung hatte am Mittwoch Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte fortschrittliche Computerchips verhängt. Betroffen sind unter anderem der KI-Prozessor H200 von Nvidia und der Halbleiter MI325X von AMD. Die Regierung begründete den Schritt mit der nationalen Sicherheit. Ziel sei es, die Abhängigkeit von ausländischen Herstellern wie dem taiwanischen Branchenriesen TSMC zu verringern und die Produktion in die USA zu verlagern. Die Zölle sollen gezielt sein: Importe für US-Rechenzentren, Start-ups sowie zivile Industrieanwendungen sind beispielsweise ausgenommen.
08.01.2026 – 19:05 Uhr Marc Renner
07.01.2026 – 00:04 Uhr Sarah Sendner

Trump: Venezuela wird bis zu 50 Millionen Barrel Öl abgeben

Die venezolanische Übergangsregierung will nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Öl an die USA abgeben. Trump verkündete dies in einem Posting auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. Es handle sich dabei um hochwertiges, sanktioniertes Öl, das die USA für marktübliche Preise verkaufen will. Die Erlöse sollen von den USA kontrolliert werden und den USA und den Menschen in Venezuela zu Gunsten kommen.

HB
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt