USA: So lange dauert der aktuelle Shutdown im historischen Vergleich
Düsseldorf. Regierungsgeschäfte ruhen, Hunderttausende Angestellte des Staates wurden in den unbezahlten Zwangsurlaub geschickt: Seit dem 1. Oktober herrscht wieder Shutdown in den USA. Denn Demokraten und Republikaner konnten sich nicht auf einen neuen Staatshaushalt einigen. Inzwischen ist der aktuelle Shutdown der längste in der Geschichte der USA, der heutige 7. November ist der 38. Shutdown-Tag.
Die Haushaltssperre könnte sich auch auf die Zinspolitik der US-Notenbank Fed auswirken, denn die Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten ist ausgesetzt. Je länger der Shutdown andauert, desto stärker könnten das Vertrauen in die USA, der Konsum im Land und die Aktienmärkte belastet werden. Pro Woche könnte der Shutdown einen volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von mehreren Milliarden Dollar verursachen, schätzen Experten.
Doch wie lange dauert der Shutdown im historischen Vergleich? Eine Antwort darauf geben Daten, die seit dem ersten Nahezu-Stillstand staatlicher Aktivität vor 50 Jahren erhoben wurden. Ein Fakt könnte dabei ein Warnsignal für Investoren sein – dass sich diese Sperre als Geduldsprobe entpuppen könnte.