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VenezuelaMehrere in Venezuela inhaftierte Amerikaner auf freiem Fuß

Live-BlogTrump empfängt Machado offenbar am Donnerstag im Weißen Haus +++ Papst empfängt venezolanische Nobelpreisträgerin Machado +++ Der Newsblog. 14.01.2026 - 04:03 Uhr Artikel anhören
Grenzübergang Atanasio Girardot zwischen Venezuela und Kolumbien. Foto: AFP
14.01.2026 – 03:00 Uhr Sarah Sendner

USA: Mehrere in Venezuela inhaftierte Amerikaner auf freiem Fuß

Mehrere in Venezuela inhaftierte US-Staatsbürger sind nach Angaben der Regierung von Präsident Donald Trump auf freien Fuß gesetzt worden. Die USA begrüßten die Freilassungen, teilte das Außenministerium in Washington am Dienstag mit. Es sprach von einem „wichtigen Schritt in die richtige Richtung der Übergangsbehörden“ in Venezuela.

Anfang Januar hatten US-Spezialkräfte bei einem Einsatz in Caracas den bisherigen venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores festgesetzt und nach New York gebracht. Dort muss sich Maduro wegen Vorwürfen des Terrorismus und Drogenhandels vor Gericht verantworten.

13.01.2026 – 18:53 Uhr Patricia Hoffhaus

Insider: Venezuela fährt Ölproduktion wieder hoch – Dritter Tanker ausgelaufen

Venezuelas staatlicher Energiekonzern PDVSA fährt Insidern zufolge seine Ölproduktion wieder hoch. Damit reagiere das Unternehmen auf die Wiederaufnahme der Exporte unter US-Aufsicht, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ein dritter Tanker habe die Küste Venezuelas verlassen. Zuvor hatte ein striktes US-Embargo die Ausfuhren des Opec-Mitglieds fast vollständig zum Erliegen gebracht und dazu geführt, dass Millionen von Barrel in Tanks an Land und auf Schiffen festsaßen.
12.01.2026 – 19:47 Uhr Alisa Swoboda

Trump empfängt Machado offenbar am Donnerstag im Weißen Haus

Die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado wird Medienberichten zufolge an diesem Donnerstag von US-Präsident Donald Trump empfangen. Der Besuch sei im Weißen Haus geplant, berichteten die US-Sender CNN und CBS News sowie „Politico“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. 
Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado Bloomberg
12.01.2026 – 18:59 Uhr Alisa Swoboda

LSEG-Daten: Chinesische Supertanker machen vor Venezuela kehrt

Zwei unter chinesischer Flagge fahrende Supertanker sind auf dem Weg nach Venezuela umgekehrt und steuern nun zurück nach Asien, wie am Montag aus Schiffsdaten des Anbieters LSEG hervorging. Sie sollten in dem lateinamerikanischen Land Rohöl laden, das zur Begleichung von Schulden bestimmt war.

Die US-Regierung hatte vergangene Woche eine Vereinbarung über zwei Milliarden Dollar zur Ausfuhr von bis zu 50 Millionen Barrel venezolanischen Öls angekündigt. US-Präsident Donald Trump hatte zwar erklärt, China werde nicht von den Öllieferungen aus Venezuela abgeschnitten. Die Volksrepublik hat seit vergangenem Monat jedoch keine Ladungen mehr erhalten. Washington zufolge ist das Embargo gegen das Opec-Land weiter in Kraft.
12.01.2026 – 15:39 Uhr Alisa Swoboda

Kubanischer Präsident: Keine Verhandlungen mit den USA

Kuba führt nach Angaben von Präsident Miguel Díaz-Canel derzeit keine Gespräche mit der US-Regierung. Es gebe lediglich „technische Kontakte auf dem Gebiet der Migration“, teilte Díaz-Canel nach Angaben des kubanischen Außenministeriums am Montag mit. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Kuba auf seiner Plattform Truth Social aufgefordert, „einen Deal zu machen, BEVOR ES ZU SPÄT IST.“ Trump erläuterte dabei nicht, welche Art Abkommen er verlangt.

Díaz-Canel erklärte, die Beziehungen zwischen den USA und Kuba müssten auf internationalem Recht beruhen und nicht auf Feindseligkeit, Drohungen und wirtschaftlichem Zwang. „Wir waren immer bereit, einen ernsthaften und verantwortungsvollen Dialog mit den verschiedenen US-Regierungen zu führen, auch mit der gegenwärtigen, auf der Grundlage souveräner Gleichheit, gegenseitigen Respekts, der Prinzipien des Völkerrechts und gegenseitigen Nutzens, ohne Einmischung in innere Angelegenheiten und unter voller Achtung unserer Unabhängigkeit“, fügte er hinzu.
12.01.2026 – 14:02 Uhr Alisa Swoboda

Venezuela lässt politische Gefangene frei

Venezuela hat nach der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro durch die USA eine Reihe von politischen Gefangenen freigelassen. Umstritten war am Montag allerdings deren Anzahl. Die Regierung in Caracas sprach von 116 entlassenen Häftlingen. Ihnen war eine Störung der verfassungsmäßigen Ordnung und der Untergrabung der Stabilität des Landes vorgeworfen worden, wie das Ministerium für Strafvollzug mitteilte. Die Menschenrechtsgruppe Foro Penal hingegen erklärte, es seien nur 41 Gefangene freigekommen.
12.01.2026 – 13:34 Uhr Alisa Swoboda

Papst empfängt überraschend Venezuelas Oppositionsführerin Machado

Leo XIV. empfängt überraschend die venezolanische Oppositionsführerin Machado im Vatikan. Derzeit bereist sie Europa, womöglich demnächst auch die USA.

Papst Leo XIV. hat die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado empfangen. Dies teilte der Vatikan mit, ohne Details zum Inhalt und Verlauf des Gesprächs bekanntzumachen. Machado reist derzeit durch Europa. Im vergangenen Dezember war sie nach elf Monaten im Untergrund erstmals wieder in Erscheinung getreten, um in Norwegen den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen.
Dieses von Vatican Media veröffentlichte Bild zeigt Papst Leo XIV. (l) bei einem Treffen mit der venezolanischen Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. dpa
Nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Festnahme des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro vor gut einer Woche hatte Leo – der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri – zur Achtung der Souveränität des Landes und zum Schutz der Bevölkerung aufgerufen. Er erklärte zudem, mit großer Besorgnis die Entwicklungen in dem lateinamerikanischen Land zu verfolgen.

Machado, die in Venezuela als Hoffnungsträgerin gilt, hat US-Präsident Donald Trump für sein international umstrittenes Vorgehen in ihrer Heimat gelobt. Trump hatte sich nach der Gefangennahme von Maduro skeptisch über die Eignung der Oppositionsführerin als Nachfolgerin von Maduro geäußert. Vor wenigen Tagen hatte er jedoch auch ein mögliches Treffen mit Machado in dieser Woche angedeutet. Im US-Fernsehen sagte er am Freitag, er habe gehört, dass Machado nächste Woche irgendwann kommen werde.
12.01.2026 – 05:33 Uhr Lukas Bay

Trump kokettiert in Post: „amtierender Präsident Venezuelas“

Sieht sich US-Präsident Donald Trump infolge des erfolgreichen US-Militäreinsatzes in Caracas als Staatschef Venezuelas? Zumindest scheint es ihm zu gefallen, genau damit zu kokettieren: Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte Trump einen Screenshot im Stile des Online-Lexikons Wikipedia, der ihn als „amtierenden Präsidenten von Venezuela“ beschreibt. In der Zeile darunter heißt es dann korrekt, er sei auch der 45. und 47. Präsident der USA. 
12.01.2026 – 01:01 Uhr Miriam Braun

Venezuelas Interimspräsidentin pocht auf Machterhalt

Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodriguez erklärt, ihre Regierung müsse die politische Macht zum Schutz des Landes erhalten. Sie äußert sich damit gut eine Woche nach einem US-Angriff auf Venezuela, bei dem Präsident Nicolas Maduro gefangen genommen wurde.

12.01.2026 – 01:00 Uhr Miriam Braun

Trump droht Exxon mit Blockade von Venezuela-Investitionen

US-Präsident Donald Trump hat dem Ölkonzern ExxonMobil mit einer Blockade von Investitionen in Venezuela gedroht. Zuvor hatte sich der Chef des Konzerns, Darren Woods, bei einem Treffen im Weißen Haus skeptisch über die Geschäftsmöglichkeiten in dem südamerikanischen Land geäußert. „Ich mochte die Antwort von Exxon nicht“, sagte Trump am Sonntag gegenüber Reportern an Bord der Air Force One. „Ich neige wohl dazu, Exxon draußen zu halten. Sie sind mir zu clever.“ Eine Stellungnahme von Exxon lag zunächst nicht vor.

Exxon-Chef Woods hatte bei einem Treffen mit Trump und anderen Öl-Managern am Freitag erklärt, in Venezuela könne man unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht investieren. Er forderte einen dauerhaften Investitionsschutz und eine Reform des Kohlenwasserstoffgesetzes. Zur Begründung verwies er darauf, dass die Vermögenswerte des Konzerns in dem Land bereits zweimal beschlagnahmt worden seien. Die Äußerungen von Woods sind ein Rückschlag für Trumps Ziel, US-Ölfirmen zu einem Engagement in der maroden Ölindustrie Venezuelas zu bewegen.
11.01.2026 – 08:52 Uhr Anna Kipnis

Maduro meldet sich laut Sohn erstmals aus US-Haft 

Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich nach Angaben seiner Familie erstmals aus der Haft in den USA zu Wort gemeldet. In einem von der Regierungspartei PSUV veröffentlichten Video zitierte sein Sohn Maduro mit den Worten, es gehe ihm gut, man sei „Kämpfer“, und er habe seine Anwälte in einem Gefängnis in New York aufgefordert, nicht traurig zu sein. Das Video wurde auf sozialen Netzwerken verbreitet.

Maduro war vor gut einer Woche bei einem US-Militäreinsatz festgenommen und in die USA gebracht worden, wo ihm unter anderem „Drogenterrorismus“ vorgeworfen wird. In Caracas forderten Anhänger seine Freilassung, die Beteiligung an den Protesten blieb jedoch überschaubar.
11.01.2026 – 07:11 Uhr Anna Kipnis

Vitol liefert Naphtha aus den USA für Venezuelas Ölförderung

Die von den USA angestoßene Wiederbelebung der venezolanischen Ölindustrie nimmt offenbar konkrete Formen an. Der Rohstoffhändler Vitol werde an diesem Wochenende mit der Verschiffung der ersten Ladung Naphtha von den USA nach Venezuela beginnen, sagten Insider am Samstag. Die Chemikalie wird als Verdünnungsmittel für Rohöl benötigt. Die „Hellespont Protector“ solle in Houston rund 460.000 Barrel laden, sagten die zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Es dürfte in der kommenden Woche in eintreffen. Die Lieferung sei Teil eines neuen Abkommens mit der US-Regierung. Vitol lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump arbeitet an der Wiederbelebung der dortigen Ölindustrie, nachdem das US-Militär Präsident Nicolas Maduro in der vergangenen Woche gefangen genommen und in die USA gebracht hatte. Zuletzt hatte der staatliche Ölkonzern PDVSA seine Produktion gedrosselt. Eine Seeblockade der USA hatte die Exporte unterbunden und den Konzern gezwungen, Öl auf Schiffen zu lagern, da die Tanks an Land gefüllt waren. Vitol und der Konkurrent Trafigura hatten am Freitag Vereinbarungen mit der US-Regierung bestätigt, um das festsitzende venezolanische Öl zu vermarkten. Auch der Ölkonzern Chevron beschafft Insidern zufolge Naphtha für Venezuela.
10.01.2026 – 22:08 Uhr Sarah Sendner

Bessent: USA erwägen baldige Lockerung weiterer Venezuela-Sanktionen

Die USA könnten Finanzminister Scott Bessent zufolge in der kommenden Woche weitere Sanktionen gegen Venezuela aufheben, um Ölverkäufe zu erleichtern. Er werde sich zudem mit den Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank treffen, um deren erneutes Engagement in Venezuela zu besprechen, sagte Bessent der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Samstag veröffentlichten Interview vom Freitagabend. Fast fünf Milliarden Dollar an derzeit eingefrorenen Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF könnten für den Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes eingesetzt werden. "Wir heben die Sanktionen für das Öl auf, das verkauft werden soll."


10.01.2026 – 18:41 Uhr Sarah Sendner

Trump will Zugriff von Gläubigern auf Venezuelas Öl-Gelder blockieren

US-Präsident Donald Trump will Einnahmen aus dem Verkauf von venezolanischem Öl per Dekret vor dem Zugriff von Gläubigern schützen. Ein am Freitag unterzeichneter Erlass solle verhindern, dass Gerichte oder Gläubiger die auf Konten des US-Finanzministeriums verwahrten Gelder pfänden, teilte das Weiße Haus am Samstag mit. Die Einnahmen sollten stattdessen eingesetzt werden, um in Venezuela „Frieden, Wohlstand und Stabilität“ zu schaffen. „Präsident Trump verhindert die Beschlagnahmung venezolanischer Öleinnahmen, da diese die wichtigen US-Bemühungen für die wirtschaftliche und politische Stabilität in Venezuela untergraben könnte“, hieß es in einer Erklärung.
10.01.2026 – 17:32 Uhr Anna Lena Stahl

Menschenrechtler: Zahl der freigelassenen Gefangenen steigt auf 18

In Venezuela steigt die Zahl der freigelassenen Gefangenen Menschenrechtsgruppen zufolge auf 18. Zuvor wurde die Freilassung von neun Gefangenen bestätigt. US-Präsident Donald Trump hat die Maßnahme als Zeichen eines Willens zum Frieden bezeichnet und eine geplante zweite Angriffswelle auf das Land abgesagt.
10.01.2026 – 07:08 Uhr Lydia Wolter

Venezuela: Öltanker „Minerva“ kehrt in venezolanische Gewässer zurück

Die USA und Venezuela haben nach Angaben des südamerikanischen Landes den Öltanker „Minerva“ in einer gemeinsamen Aktion in venezolanische Gewässer zurückgebracht. Dies teilten das Ölministerium Venezuelas und der staatliche Ölkonzern PDVSA in einer gemeinsamen Erklärung mit. 

Das Schiff war den Angaben zufolge ohne Genehmigung der venezolanischen Behörden ausgelaufen. Kurz zuvor hatten die USA in der Karibik nahe Trinidad den Tanker „Olina“ festgesetzt. Es war der fünfte derartige Einsatz in den vergangenen Wochen, mit dem Washington die Ölexporte Venezuelas kontrollieren will.
09.01.2026 – 23:43 Uhr Sarah Sendner

Trump will venezolanische Oppositionsführerin treffen

US-Präsident Donald Trump will in der kommenden Woche die venezolanische Oppositionsführerin Maria Corina Machado treffen. Trump kündigte am Freitag in Washington an, das Treffen mit der Friedensnobelpreisträgerin werde am Dienstag oder Mittwoch stattfinden.

„Ich fühle mich geehrt, dass sie hierher kommt“, sagte Trump Reportern im Weißen Haus. Machado komme, um den USA ihre Grüße zu übermitteln. Anschließend beklagte Trump zum wiederholten Mal, dass ihm der Friedensnobelpreis im vergangenen Jahr nicht verliehen worden sei.

09.01.2026 – 18:35 Uhr Alisa Swoboda

Diplomatie: USA entsenden Delegation nach Venezuela

Knapp eine Woche nach einer Operation des US-Militärs in Venezuela haben die Vereinigten Staaten eine Delegation nach Caracas entsandt. Am Freitag seien Diplomaten und Sicherheitspersonal der interimistischen diplomatischen Vertretung der USA für Venezuela in die Hauptstadt des südamerikanischen Landes gereist, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit. Ziel sei eine „erste Bewertung für eine möglicherweise schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs“ gewesen, hieß es zur Begründung.

Die venezolanische Regierung unter Führung von Delcy Rodríguez teilte mit, sie habe beschlossen, einen Sondierungsprozess mit der Regierung der Vereinigten Staaten einzuleiten. Das Ziel sei die Wiedereröffnung diplomatischer Vertretungen in beiden Ländern.

Die USA hatten 2019 ihr Personal abgezogen und die Botschaft in Venezuela geschlossen, nachdem der autoritäre Staatschef Nicolás Maduro zuvor die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten abgebrochen hatte. Die USA hatten dessen Widersacher Juan Guaidó unterstützt. Die Wiederwahl Maduros 2018 war von vielen Ländern nicht anerkannt worden. 
09.01.2026 – 16:05 Uhr Alisa Swoboda

Trump wirbt um Milliardeninvestitionen in Venezuelas Ölsektor

US-Präsident Donald Trump will am heutigen Freitag mit Vertretern der US-Ölindustrie über Investitionen in Venezuela beraten. Er kündigte in den sozialen Medien an, die US-Konzerne würden mindestens 100 Milliarden Dollar investieren. Sein Plan basiert auf der Annahme, dass die Unternehmen bereit sind, in einem von Instabilität, Inflation und Unsicherheit geplagten Land entsprechende Zusagen zu machen.

Laut dem Weißen Hauses wollte sich Trump mit Managern von 17 Ölkonzernen treffen. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören Chevron, das weiterhin in Venezuela aktiv ist, sowie ExxonMobil und ConocoPhillips. Beide Unternehmen unterhielten Ölprojekte in Venezuela, die im Zuge der Verstaatlichung privater Unternehmen unter Maduros Vorgänger Hugo Chávez im Jahr 2007 verloren gingen. Weitere angekündigte Teilnehmer sind Halliburton, Valero, Marathon, Shell, das in Singapur ansässige Unternehmen Trafigura, das italienische Unternehmen Eni und der spanische Repsol-Konzern.
09.01.2026 – 16:03 Uhr Alisa Swoboda

Kolumbiens Präsident: Trump erwog „militärische Operation“

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat zeitweise ein militärisches Vorgehen der USA gegen sein Land befürchtet. US-Präsident Donald Trump habe ihm in einem Telefonat gesagt, „dass er darüber nachdachte, in Kolumbien schlechte Dinge zu tun“, sagte Petro in einem Interview der Zeitung „El País“. 

Der linksgerichtete Staatschef nahm nach eigenen Angaben an, dass eine Militäraktion vorbereitet werde. „Der Hinweis war, dass sie bereits etwas vorbereiteten, eine militärische Operation“. Welche konkrete Aktion geplant gewesen sei, wisse er nicht, nur, „dass eine im Gange war“.
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro Reuters
Petro sagte, die Vorgänge in Venezuela hätten bei ihm die Sorge ausgelöst, selbst persönlich betroffen zu sein. Auf die Frage, ob er befürchtet habe, ein ähnliches Schicksal zu erleiden wie Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro, der von US-Soldaten festgenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht worden war, antwortete er: „Zweifellos“.

Nach einem rund einstündigen Telefonat mit Trump am Mittwoch habe sich die Lage jedoch vorerst entspannt. „Ich glaube, sie [die Bedrohung] wurde eingefroren, aber ich kann mich irren“, sagte Petro. In dem Gespräch habe er seine Positionen darlegen können, unter anderem zur Drogenbekämpfung. Trump habe ihm gesagt: „Ich weiß, dass viele Lügen über Sie erfunden wurden, genauso wie über mich.“ Trump kündigte nach dem Telefonat ein Treffen im Weißen Haus an, ohne einen Zeitpunkt zu nennen.
09.01.2026 – 12:51 Uhr Carlotta Moreno Lara

USA setzen weiteren Tanker in der Karibik fest

Die USA haben in der Karibik nahe Trinidad einen weiteren Tanker festgesetzt. Demnach handelt es sich um das Schiff „Olina“, sagt ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Das Schiff sei fälschlicherweise unter der Flagge von Osttimor gefahren und zuvor von Venezuela aus gestartet, heißt es aus Schifffahrtskreisen. Es ist der fünfte derartige Einsatz in den vergangenen Wochen, mit dem Washington die Ölexporte Venezuelas kontrollieren will.
09.01.2026 – 11:20 Uhr Carlotta Moreno Lara

Moskau: USA lassen russische Mitglieder von Tanker-Crew frei

Die USA haben nach Angaben des Außenministeriums in Moskau zwei russische Besatzungsmitglieder eines am Mittwoch im Atlantik beschlagnahmten Öltankers freigelassen. Man begrüße diese Entscheidung und danke der amerikanischen Führung, erklärt Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa. Es werde nun an der schnellen Rückkehr der beiden Russen in ihre Heimat gearbeitet. Die USA hatten den unter russischer Flagge fahrenden Tanker „Marinera“ in der Nähe von Island im Rahmen von Maßnahmen gegen Öl-Exporte aus Venezuela beschlagnahmt.
09.01.2026 – 09:33 Uhr Carlotta Moreno Lara

Trump sagt zweite Angriffswelle auf Venezuela ab

US-Präsident Donald Trump sagt eine zuvor erwartete zweite Angriffswelle auf Venezuela ab. Als Grund nennt er eine Kooperation des südamerikanischen Landes.
09.01.2026 – 05:44 Uhr Anna Kipnis

US-Senat stellt sich bei Venezuela-Politik gegen Trump

Der US-Senat will die militärischen Befugnisse von Präsident Donald Trump in Venezuela beschränken. Die Kammer stimmte am Donnerstag mit 52 zu 47 Stimmen für einen Verfahrensantrag, um eine entsprechende Resolution voranzubringen. Dabei stimmte eine Handvoll von Trumps Republikanern mit den Demokraten. 

Zuvor hatte Trump der Zeitung „New York Times“ auf die Frage gesagt, ob die USA drei Monate, sechs Monate oder ein Jahr die Aufsicht über Venezuela behalten wollten: „Ich würde sagen, viel länger.“ Man werde Venezuela „auf eine sehr profitable Weise wieder aufbauen“. Die USA hatten vor einigen Tagen bei einem Militäreinsatz in Venezuela den dortigen Machthaber Nicolas Maduro in ihre Gewalt gebracht und nach New York geflogen, wo er vor ein Gericht gestellt wurde.
09.01.2026 – 02:55 Uhr Sabrina Frangos

Trump erwartet Machado in Washington

US-Präsident Donald Trump hat einen Besuch der venezolanischen Oppositionsführerin Maria Corina Machado in Washington in der kommenden Woche in Aussicht gestellt. „Soweit ich weiß, kommt sie irgendwann nächste Woche, und ich freue mich darauf, sie zu begrüßen“, sagte Trump am Donnerstag in einem Interview in der Sendung „Hannity“ des Senders Fox News. Er reagierte damit auf die Frage, ob er nach den US-Angriffen auf Venezuela und der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro ein Treffen mit Machado plane. Zum Thema Wahlen in Venezuela sagte Trump, in Venezuela wisse man zurzeit noch nicht einmal, wie man Wahlen durchführen solle.
HB
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