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ArbeitsmarktZeitarbeit und Minijobs auf dem Rückzug – Schub bei Teilzeit

Die lange gute Entwicklung am Arbeitsmarkt hat für mehr reguläre Arbeitsverhältnisse in Deutschland gesorgt. Dazu trägt auch der Trend zur Teilzeit bei. 10.06.2025 - 10:44 Uhr Artikel anhören
Handwerker montieren Photovoltaikmodule: Die sogenannte atypische Beschäftigung ging laut Statistischem Bundesamt in Deutschland zurück. Foto: Marijan Murat/dpa

Wiesbaden. Der lange Zeit boomende Arbeitsmarkt in Deutschland hat viele Menschen in eine reguläre Beschäftigung gebracht. Im vergangenen Jahr waren 74,8 Prozent der Erwerbstätigen in einem „Normalarbeitsverhältnis“ beschäftigt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilte. Damit lag der Anteil deutlich höher als 2010 mit damals 65,8 Prozent.

Unter Normalarbeitsverhältnis verstehen die Statistiker sozialversicherungspflichtige, unbefristete Arbeitsplätze mit mindestens 21 Wochenstunden – Zeitarbeit ist ausgeschlossen. Betrachtet werden Erwerbstätige zwischen 15 und 64 Jahren, die keine Ausbildung oder einen Freiwilligendienst absolvieren.

Grund für die Entwicklung sei auch, dass mehr Menschen in Teilzeit mit mehr als 20 Wochenstunden arbeiten, erläuterte Destatis: Ihr Anteil verdoppelte sich zwischen 2010 und 2024 nahezu von 7,3 auf 14,1 Prozent.

Zugleich ging die sogenannte atypische Beschäftigung wie Zeit- und Leiharbeit sowie Mini-Jobs in Deutschland zurück. Ihr Anteil fiel von 22,6 Prozent im Jahr 2010 auf 17,2 Prozent im vergangenen Jahr. Der kontinuierliche Rückgang seit Beginn der 2010er-Jahre halte damit an, erklärten die Statistiker. Langsam aber stetig verringerte sich seit 2010 auch der Anteil der Selbstständigen von damals 11,1 Prozent auf 7,9 Prozent im vergangenen Jahr.

„Die strukturelle Verschiebung am deutschen Arbeitsmarkt zeigt sich mit Blick auf die absoluten Zahlen noch deutlicher“, betonten die Statistiker. Während zwischen 2010 und 2024 fast 4,8 Millionen Normalbeschäftigte hinzugekommen seien, habe die Zahl der atypisch Beschäftigten um rund 1,5 Millionen abgenommen.

dpa
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