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HandelsministeriumVerkehrsbereich beflügelt Auftragsplus der US-Industrie

Der Verkehrsbereich treibt die Auftragszahlen der US-Industrie in die Höhe. Die Aufträge für langlebige Güter stiegen so stark wie seit Juli 2024 nicht mehr. 24.04.2025 - 15:15 Uhr Artikel anhören
Boeing-Flugzeug: Die Aufträge für etwa Flugzeuge stiegen insgesamt um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Foto: Scott Brauer/ZUMA Press Wire/dpa

Washington. Das Neugeschäft der US-Industrie hat sich im März wegen Sondereffekten deutlich belebt. Die Aufträge für langlebige Güter wie etwa Flugzeuge, Elektronikgeräte oder Baumaschinen stiegen insgesamt um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat und damit das dritte Mal in Folge und so stark wie seit Juli 2024 nicht mehr, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.

Von Reuters befragte Volkswirte hatten nur einen Anstieg von 2,0 Prozent erwartet, nach einem Plus von abwärts revidiert 0,9 Prozent im Februar. Allerdings stagnierten die Bestellungen, wenn man den schwankungsanfälligen Verkehrsbereich ausklammert, wo es einen Zuwachs von 27 Prozent gab.

„Zwar gibt es aufgrund der Zollpolitik hinsichtlich der weiteren Perspektiven des Verarbeitenden Gewerbes Verunsicherung, zunächst aber scheint die wirtschaftliche Verfassung der US-Industrie solide“, sagte Helaba-Experte Ralf Umlauf. „Die Daten werden die US-Notenbank wohl in ihrer abwartenden Haltung bezüglich Zinssenkungen bestärken.“

Die US-Wirtschaft hat im April an Fahrt verloren, wie jüngst aus dem Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft – Industrie und Dienstleister zusammen – hervorging. Hier dürfte auch die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump für mehr Unsicherheit gesorgt haben. Der Republikaner hatte den 2. April zum „Tag der Befreiung“ erklärt und hohe Zölle auf Importe aus Dutzenden Ländern verhängt. Diese wurden teilweise ausgesetzt.

Der von Trump angezettelte Handelskrieg wird sich dem Internationalem Währungsfonds zufolge nicht für die Vereinigten Staaten auszahlen: Die US-Wirtschaft dürfte 2025 um 1,8 Prozent und 2026 um 1,7 Prozent zulegen, heißt es in den neuen Prognosen des IWF. Das sind im Vergleich mit anderen Ländern immer noch ordentliche Wachstumsraten, aber 0,9 und 0,4 Prozentpunkte weniger als noch im Januar angenommen, als Trump erneut ins Weiße Haus in Washington einzog.

rtr
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