Wohnen: Studie: Mieten im Umland gefragter Großstädte werden teurer
Auch im Umland wird die Zahl der günstigen Miete weniger.
Foto: Westend61/Getty ImagesDurch den Umzug von der Großstadt ins Umland lässt sich für Mieter viel Geld sparen, doch wird der Abstand einer Studie zufolge mancherorts geringer. In Berlin sank das Einsparpotenzial von 2022 zu 2023 am stärksten, wie das Portal ImmoScout24 am Dienstag zu seiner Auswertung mitteilte.
Konnten hier im Umkreis von 16 bis 30 Kilometer zum Stadtzentrum im vergangenen Jahr noch 13,7 Prozent Miete eingespart werden, sank dieser Unterschied im laufenden Jahr auf 8,3 Prozent. Wurden zuletzt für eine 70-Quadratmeter-Wohnung im Umland jährlich 1680 Euro weniger Miete aufgerufen als im Stadtzentrum, ist diese Möglichkeit des Einsparens auf 1033 Euro gesunken. Grund dafür ist, dass die Mieten außerhalb der Hauptstadt stärker gestiegen sind als im Stadtzentrum.
Ähnlich sieht es in Stuttgart aus. So geht die Mietpreisspanne im Umkreis von 76 bis 100 Kilometer über die vergangenen zwölf Monate um über vier Prozentpunkte zurück.
„Im Umland der Metropolen ist das Angebot an Mietwohnungen nach wie vor größer und auch günstiger“, sagte ImmoScout24-Geschäftsführerin Gesa Crockford. „Wir sehen allerdings, dass sich die Situation im Umland zuspitzt und die Mieten teilweise schneller steigen als in den Metropolen.“