Snowsociety vom Hahnenkamm: Immobilien-Wahnsinn in Kitzbühel: Wo die deutsche Wirtschaftselite wohnt
Für knapp 15 Millionen Euro wurde dieses Haus in Aurach nahe Kitzbühel 2021 verkauft.
Foto: Hagsteiner ImmobilienDüsseldorf, Kitzbühel. Signe Reisch lächelt. Die Grande Dame von der Streif scheint mit sich und der Welt im Reinen. Und das ist bemerkenswert. Schließlich erwartet die 66-Jährige nicht wie sonst Mitte Januar bis zu 1500 Promis wie Arnold Schwarzenegger, Tommy Hilfiger und Thomas Gottschalk.
Der Schnee auf der Wiese vor ihrem Hotel Rasmushof am Zielschuss des legendären Hahnenkammrennens ist schneeweiß und unberührt. Kein VIP-Zelt. Keine Limousinen. Kein Security-Service. Der „Kitz Race Club“, das Promi-Event zum Weltcup-Skirennen, fällt wegen der Pandemie aus.
Ihr Lächeln aber lässt sich Reisch nicht nehmen. Trotzig wie ein kleines Mädchen sagt sie: „Es ist das Hahnenkammrennen! Ausrufezeichen!“ Und weiter erklärt sie, und weil ihr Urgroßvater der Skipionier Franz Reisch war, glaubt man es ihr: „Der Sport steht im Mittelpunkt. Punkt!“
Tatsächlich hat es der Kitzbüheler Skiclub geschafft, dass das Rennen trotz einer extrem hohen Inzidenz in Tirol stattfinden darf – zwar nicht wie sonst üblich mit 50.000 Schaulustigen, aber doch immerhin vor 1000 platzierten Zuschauern und mit einer TV-Liveübertragung in alle Welt.