Aktie unter der Lupe: Warum die Euphorie für Tesla-Aktionäre gefährlich ist
Mehrere Faktoren treiben die Aktie des Autobauers.
Foto: ReutersDüsseldorf. Erst war es der Auftrag von Hertz. Die amerikanische Autovermietung bestellt bis 2022 ganze 100.000 Fahrzeuge von Tesla. Ein beachtlicher Auftrag für den Elektroautohersteller in Höhe von geschätzten 4,2 Milliarden Dollar. Es ist wohl der Durchbruch beim Flottengeschäft, in dem Tesla bislang wenig zu melden hatte.
Dann kam die nächste Nachricht. Hertz kooperiert mit dem Fahrdienst Uber und stellt 50.000 Fahrzeuge des Tesla Model 3 zur Verfügung. Das hat für beide Unternehmen einen Vorteil: Hertz kann seine Fahrzeuge besser auslasten, während Uber sich nicht mehr selbst um die Wartung seiner Elektroautos kümmern muss.
Für Tesla war es ebenfalls eine gute Nachricht. Die Kooperationen würden zahlreichen Menschen die Marke Tesla näherbringen. Zudem könnten sie die Grundlage für das lang erwartete Robotaxi-Netzwerk von Tesla legen, meinte Analyst Dan Ives vom US-Finanzhaus Wedbush.
Die Aktie von Tesla schnellte nach Bekanntwerden des Hertz-Auftrags nach oben, der Wert des Unternehmens überstieg eine Billion Dollar. Tesla stieg damit in einen exklusiven Klub auf, zu dem Hightech-Firmen wie Apple oder Microsoft sowie der gigantische Ölkonzern Saudi Aramco gehören.