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Medienbericht Softbanks Technologiefonds verliert offenbar US-Chef

Nach Pannen und Skandalen bei Investments wie WeWork steckt der Softbanks Vision Fund in einer Imagekrise: Nun könnte er sogar wichtige Entscheider verlieren.
05.02.2020 - 00:10 Uhr Kommentieren
Eine Reihe von viel beachteten Investments des japanischen Konglomerats wie die Börsengänge von Uber und WeWork floppten. Nun kommen offenbar auch noch Personalprobleme hinzu. Quelle: Reuters
Softbank

Eine Reihe von viel beachteten Investments des japanischen Konglomerats wie die Börsengänge von Uber und WeWork floppten. Nun kommen offenbar auch noch Personalprobleme hinzu.

(Foto: Reuters)

New York So turbulent wie 2019 für Softbanks Vision Fund gewesen ist, geht es im neuen Jahr weiter: Der 100 Milliarden Dollar schwere Technologiefonds wird nun offenbar seinen US-Chef Michael Ronen verlieren. Er sei dabei „über mein bevorstehendes Ausscheiden zu verhandeln“, sagte er der „Financial Times“.

Der Vision Fund wollte sich als zukunftsgerichteter Investor im Silicon Valley und in anderen Start-up-Zentren etablieren. Doch eine Reihe von viel beachteten Investments ging schief. Der Fahrdienstleister Uber floppte an der Börse. Der Bürovermieter WeWork musste den Gang aufs Parkett absagen, weil Investoren von den hohen Verlusten und Skandalen abgeschreckt waren. Und nun kommen offenbar auch noch Personalprobleme hinzu.

Ronen war 2017 nach einer langen Karriere bei Goldman Sachs zum Vision Fund gewechselt. Auch könnte der Vision-Fund-Manager Ron Fisher den Fonds verlassen, berichtet die Zeitung. Er galt als langjähriger Vertrauter von Softbank-Chef Masayoshi Son, der alle großen Entscheidungen des Vision Fund fällt.

Softbank wollte den Bericht nicht kommentieren. Softbank hatte erst am Wochenende einen neuen Chef für WeWork ernannt, der das angeschlagene Start-up profitabel machen soll. Nach dem geplatzten Börsengang musste das Start-up durch eine knapp zehn Milliarden Dollar schwere Finanzspritze von Softbank gerettet werden. Der Börsengang wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

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    Verzögerungen gibt es auch mit dem Vision Fund II, dem geplanten Nachfolgefonds, der eigentlich noch größer sein sollte als der erste. Doch Ankerinvestoren wie Staatsfonds aus Saudi-Arabien und Abu Dhabi haben sich bislang nicht verbindlich dazu entschlossen. Softbank ist derzeit der einzige Geldgeber für den zweiten Fonds und hat dem Bericht zufolge rund fünf Milliarden Dollar dafür zur Verfügung gestellt.

    Der Fonds war Ende Januar der führende Investor in einer 250 Millionen Dollar schweren Finanzierungrunde für das kalifornische Start-up Alto Pharmacy, einer Online-Apotheke.

    Mehr: Softbank muss nach dem Kollaps von WeWork Milliarden abschreiben. Doch trotz des Verlusts zieht der Milliardär eine positive Bilanz.

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