Silicon Valley: Wie Trump mein San Francisco verwandelt
San Francisco. 20.000 Embryos sollten es schon sein. Sonst mache die Sache mit dem Mars keinen Sinn, erklärt mir Martin Varsavsky. Er ist Gründer von Inception Prelude Fertility, einem der größten Anbieter von Kinderwunschkliniken in den USA. Und ein guter Bekannter von Elon Musk.
Varsavsky hat vielen Paaren zum Wunschkind verholfen und ist darüber sehr reich geworden. Doch inzwischen gehen seine Visionen viel weiter. „Wir müssen die Menschheit vor dem Aussterben bewahren“, sagt er, etwa wenn die Erde unbewohnbar werde, da stimme er ganz „mit Elon“ überein. Aber Menschen auf den Mars zu schicken, sei noch sehr teuer. Viel billiger seien Embryonen, tiefgefroren. In Mars-Höhlen könnten sie gelagert, dann auf eine Reise ohne Wiederkehr durch die Galaxis geschickt werden.
„Gesteuert wird das Raumschiff von Künstlicher Intelligenz (KI). Sie weckt die Embryonen auf, wenn sie eines Tages auf Aliens trifft“, sagt Varsavsky. Wir auf der Erde würden davon natürlich nichts mehr mitbekommen (wenn es uns dann überhaupt noch gibt). Und was machen die Aliens dann mit den Babys? „Hoffentlich sind sie freundlich“, sagt Varsavsky. „Vielleicht halten sie sie wie Haustiere.“ – „Haustiere?“ – „Ja. Denk mal drüber nach: Wem geht es besser als einer Hauskatze?“