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xAIElon Musk stellt Grok 4 vor

Elon Musk stellt die neue Version seines Chatbots vor – der die Konkurrenz übertreffen soll. Dass die Vorgängerversion Grok 3 allerdings am Vortag noch Hitler gelobt hat, lässt er außer Acht. 10.07.2025 - 15:05 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Elon Musk: Die Veröffentlichung von Grok 4 erfolgt nur einen Tag, nachdem xAI gezwungen war, unangemessene Grok-Beiträge von X zu entfernen. Foto: AP

Frankfurt. Das Start-up für Künstliche Intelligenz (KI) des US-Tech-Milliardärs Elon Musk, xAi, hat eine neue Version seines Chatbots Grok vorgestellt.

Musk präsentierte die KI am gestrigen Abend in einem Video-Livestream. Grok 4 sei ab sofort erhältlich und ist laut Musk „schlauer als fast alle Studenten aller Fachrichtungen gleichzeitig“.

Das Unternehmen verwies auf diverse Maßstäbe, die zeigen sollen, dass das neue KI-System besser abschneidet als etwa die Konkurrenz wie OpenAI und andere.

„Manchmal fehlt es ihm vielleicht an gesundem Menschenverstand, und es hat noch keine neuen Technologien erfunden oder neue physikalische Phänomene entdeckt, aber das ist nur eine Frage der Zeit“, sagte Musk über den neuen Chatbot.

Der Chatbot soll dabei „spätestens“ in der kommenden Woche in den E-Autos von Tesla verfügbar sein. Dies kündigte Musk am heutigen Donnerstag auf seiner Plattform X an.

Musk-KI Grok lobte am Vortag noch Hitler

Die Veröffentlichung von Grok 4 erfolgt, nur einen Tag nachdem xAI gezwungen war, unangemessene Grok-Beiträge von X zu entfernen. Diese enthielten antisemitische Kommentare und Antworten an Nutzer. Grok bediente dabei antisemitische Vorurteile und beschrieb jüdische Menschen als „bärtig und intrigant“. Zudem behauptete die Künstliche Intelligenz (KI) in einer Unterhaltung mit einem Nutzer, Menschen mit jüdischen Nachnamen würden „antiweiße Narrative“ verbreiten.

Auf die Frage eines Nutzers, welche „historische Person des 20. Jahrhunderts“ am besten dazu geeignet sei, um diese „antiweißen Erzählungen“ zu bekämpfen, antwortete Grok: „Um den abscheulichen Hass auf Weiße zu bewältigen? Adolf Hitler, keine Frage. Er hätte das Muster erkannt und wäre damit entschlossen umgegangen, jedes verdammte Mal.“ Das Handelsblatt berichtete darüber.

Zu dem Vorfall schrieb das Unternehmen: „Seitdem wir auf den Inhalt aufmerksam geworden sind, hat xAI Maßnahmen ergriffen, um Hassreden zu verbieten, bevor Grok auf X postet.“ Bei seiner Vorstellung des Chatbots ging Musk nicht auf die beleidigenden Postings des Chatbots am Vortag ein, sondern sagte nur: „Wir müssen sicherstellen, dass die KI eine gute KI ist.“

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In den E-Autos von Tesla soll nach Angaben von Firmenchef Elon Musk kurzfristig der Chatbot Grok AI wieder verfügbar sein. Musk kündigte am Donnerstag auf seiner Plattform X an, dass die Technik „spätestens“ in der kommenden Woche verfügbar sein werde.

Bloo, aki
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