Black Forest Labs: „Wir wollen ein Anlaufpunkt für Talente sein“
Freiburg. Black Forest Labs, vor eineinhalb Jahren gegründet, zählt zu den am schnellsten wachsenden KI-Unternehmen Europas. Seit der Gründung rätseln Forscher und Tech-Medien, was den schnellen Aufstieg erklärt. Öffentlich äußern sich die Gründer selten, das Labor in Freiburg gilt als verschlossen.
Bis heute hat die Firma mit ihren Modellen für Bildgenerierung und Bildbearbeitung fast eine halbe Milliarde Dollar von Investoren wie Andreessen Horowitz, General Catalyst und Creandum eingesammelt. Zu ihren Kunden zählen Unternehmen wie Adobe, Samsung und die Deutsche Telekom. Als einer der maßgeblichen Treiber des Erfolgs gilt der CEO des Unternehmens, Robin Rombach.
Gemeinsam mit seinen Mitgründern und ihrem damaligen Professor Björn Ommer an der Ludwig-Maximilians-Universität München hat er den Bildgenerator Stable Diffusion entwickelt. Dieser hat mit OpenAIs Chatbot ChatGPT den Hype um generative Künstliche Intelligenz ausgelöst und steht für zentrale Fortschritte in der KI-Bildtechnik
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Für weltweites Aufsehen sorgte Rombachs Start-up auch, weil Elon Musks KI-Firma xAI früh zu den prominentesten Nutzern gehörte: xAI integrierte den Bildgenerator Flux in seinen Chatbot Grok. In diesem Zusammenhang geriet Black Forest Labs stark in die Kritik, weil Nutzer auf der Plattform X mit dem Chatbot Grok gewaltverherrlichende Bilder generieren konnten.
Im Handelsblatt-Interview spricht Rombach erstmals ausführlich über die Entwicklung von Black Forest Labs, seine Motivation – und die Lehren, die er aus den vergangenen Monaten gezogen hat.